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Ein Traum wird wahr: Arbeit unter Palmen

24.07.2015 | Marlene

Unser Partner AUBI-plus hat ein paar Infos für euch zusammen gestellt, wie ihr dort arbeiten könnt, wo Andere Urlaub machen :)

Arbeit unter Palmen

Gefühlsmäßig hin- und hergerissen zwischen der Freude über den Schulabschluss einerseits und die Ängste und Sorgen über die Zukunft andererseits – so geht es vielen Jugendlichen. Wenn du auch dazugehörst und nicht weißt, wie du dich angesichts der Vielzahl an möglichen Ausbildungsberufen und Studiengängen entscheiden sollst, ist ein Orientierungsjahr eine gute Lösung. Das Beste: Du arbeitest am anderen Ende der Welt, an Orten, die man sonst nur auf teuren Urlaubsreisen erreicht. Egal ob Freiwilligendienst, Au-Pair oder Work’n’Travel – du sammelst wertvolle Erfahrungen und entwickelst dich persönlich weiter. Mit neuer Sicherheit, gestiegenem Selbstvertrauen und frischer Motivation kehrst du zurück, bereit, die Weichen für deine berufliche Zukunft zustellen. 

Freiwilligendienst 

Bestimmt hast du schon vom Bundesfreiwilligendienst - also dem Freiwilligen Sozialen Jahr und dem Freiwilligen Ökologischen Jahr - gehört. Doch du musst nicht in Deutschland bleiben, um Gutes für die Gesellschaft zu tun. Auch das Ausland bietet dir viele Möglichkeiten, dich in einem sozialen oder ökologischen Projekt zu engagieren. Freiwilligendienste gibt es überall da, wo Hilfe gebraucht wird: z.B. in Afrika, Lateinamerika und Asien. Wenn du dich für Berufe mit Kindern interessierst, kannst du unter anderem in einem Waisenhaus arbeiten, an einer Schule unterrichten oder dich um Straßenkinder kümmern. In einem Tierschutzprojekt engagierst du dich für den Erhalt gefährdeter Arten: Genau das Richtige, wenn du später einen Beruf mit Tieren erlernen möchtest. Nicht nur Tiere, auch Pflanzen und Bäume wie der Regenwald sind bedroht. Projekte aus dem Umweltschutz stellen daher ein weiteres Einsatzgebiet dar. Auch die Kibbuzim in Israel freuen sich über deine helfenden Hände, besonders bei der Feldarbeit und Viehzucht. Bei diesen Tätigkeiten erwirbst du wertvolle Kompetenzen für einen späteren Beruf in der Landwirtschaft

Au-Pair 

Wenn du in deiner Freizeit gerne babysittest und mit dem Gedanken spielst, einen Beruf mit Kindern zu erlernen, ist ein Au-Pair-Aufenthalt im Ausland eine gute Möglichkeit: Du bekommst Sicherheit über deine spätere Berufswahl, verbesserst ganz nebenbei deine Fremdsprachenkenntnisse und lernst Land, Leute und Kultur kennen. Beliebte Länder, in denen du deinen Au-Pair Aufenthalt verbringen kannst, sind USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Frankreich, Spanien, Großbritannien und Irland. Der Begriff „au pair“ kommt übrigens aus dem Französischen und bedeutet übersetzt „auf Gegenseitigkeit“. Das bedeutet, dass es zwischen dir und deiner Gastfamilie ein gegenseitiges Geben und Nehmen gibt: Deine Gastfamilie nimmt dich als neues Familienmitglied auf, du wohnst in deinem eigenen Zimmer, bekommst Essen und Trinken, kannst deine Kleider waschen und erhältst ein Taschengeld. Deine Aufgaben als Au-Pair sind im Gegenzug die Kinderbetreuung und die Mithilfe im Haushalt. 

Work’n’travel

„Work’n’travel“ heißt übersetzt „arbeiten und reisen“. Das Konzept ist einfach: Du verbindest das Angenehme mit dem Nützlichen und verdienst dir mit verschiedenen Gelegenheitsjobs, wie Servicekraft in der Gastronomie, Fremdenführer im Tourismus oder Erntehelfer in der Landwirtschaft, das benötigte Kleingeld für deine Weiterreise. Als Reiseziele sind vor allem die USA, Kanada, Australien, Neuseeland und Südafrika sowie die asiatischen Länder Japan, Südkorea, Hongkong und Taiwan beliebt.

Bewerbungstipps

Ein Orientierungsjahr im Ausland erfordert Selbstständigkeit, Eigeninitiative und Organisationsvermögen. Fern der Heimat musst du die verschiedensten Probleme alleine bewältigen. Mit diesen Kompetenzen kannst du bei deiner Bewerbung punkten. Du solltest das Orientierungsjahr daher unbedingt in deinem Lebenslauf aufführen. Weitere Tipps zur Bewerbung und Berufsorientierung bekommst du bei AUBI-plus.

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