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Finnland Rundreise


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  • 17.04.2018

    Einzigartiges Finnland

    Ines
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    Einzigartiges Finnland

    Reiseziel: Finnland Rundreise - Finnland // Finnland Rundreise // April 2018

    Finnland...
    Ein Land was mir vorher nie wirklich aufgefallen war und sicherlich nicht auf meiner Reiseliste stand, doch als ich es im Rufkatalog sah stand fest, dass ich dort hin musste. Mich faszinierte die Natur und wie idyllisch alles beschrieben wurde und natürlich auch das Programm… besonders aber die Huskyschlittenfahrt. Und sofort buchte ich die Reise. Mit jedem Tag stieg die Aufregung mehr und am Anfang schien alles noch so weit weg doch plötzlich rückte alles näher. 2 Wochen vor Abreise erhielt ich dann endlich Post mit allen wichtigen Informationen und einer Packliste. Das war echt super, weil ich absolut keine Ahnung hatte was genau ich für diese Reise brauchte.

    Als es am Abflugtag dann endlich Richtung Flughafen ging war ich super nervös, da ich noch niemanden kannte und das meine erste alleinige Reise war. Zum Glück kannte ich die Leute vom Namen her schon aus der zuvor angelegten Whatsapp- und Facebookgruppe. Am Flughafen angekommen traf ich dann auf die Anderen und wir kamen zu Beginn nicht wirklich ins Gespräch, was vermutlich daran lag, dass wir alle super aufgeregt und nervös waren. Doch das legte sich nach einer Weile auch und so checkten wir ein und machten uns Richtung Flugzeug, in dem wir dann auch schon neben ein paar Leuten aus der Reisegruppe saßen. Das gab uns die Möglichkeit einige ein bisschen besser kennen zu lernen.

    Dann landeten wir endlich in Helsinki und es ging zum Hostel in dem unsere Zimmer bereits eingeteilt waren, doch dies war nicht schlimm, denn durch die Einteilung bekam man die Gelegenheit schneller und auch direkt auf die neuen Leute zuzugehen und diese kennen zu lernen. Wenn jemand unzufrieden gewesen wäre, hätten wir auch die Gelegenheit gehabt zu tauschen. Am ersten Tag gingen wir nach dem Check- in in ein finnisches Restaurant um auf den Geschmack der Kultur zu kommen und neues auszuprobieren. In Helsinki hatten wir insgesamt drei Tage Zeit, in denen wir die Möglichkeit hatten die Stadt zu erkunden, Essen zu probieren, shoppen zu gehen und vieles mehr. Was mir sehr gut gefiel war die Möglichkeit an eine Art „Programm“ teilzunehmen, das die Gruppe sich aussuchen konnte oder auch einfach etwas zu unternehmen worauf man Lust hatte. So war man nichts gezwungen etwas zu tun was man nicht unbedingt wollte oder auch mochte, was sicherlich zu unserem super guten Klima innerhalb der Gruppe führte.

    Am vierten Tag ging es dann von Helsinki aus mit dem Flieger nach Lappland. Dort wohnten wir nicht zu zweit, sondern zu viert in einem Hostel, in dem wir uns morgens immer ein gemeinsames Frühstück machten. Hier gab es die Möglichkeit die Zimmer beliebig einzuteilen und ein Programm für die nächsten Tage auszusuchen. Ich persönlich habe mich neben der Huskyschlittenfahrt, die von Beginn der Reise für jeden dabei war, für eine Schneeschuhwanderung, eine Schneemobilfahrt und einen Besuch in einem Weihnachtsdorf mit einer Rentierschlittenfahrt entschieden. Darüber hinaus gab es auch noch Eiskarting und Eisfischen. Jedes Programm gefiel mir wirklich super gut und ich würde es jedem empfehlen zu machen. Das ist wirklich ein einmaliges Erlebnis.

    Die letzen vier Tage in Lappland waren wirklich super schön und interessant. Ich habe super viel erlebt was ich nie zuvor gedacht hätte.

    Insgesamt kann ich wirklich nur sagen, dass die Reise mega interessant und spannend als auch erlebnisreich war. Man lernt schnell die anderen Teilnehmer kennen und gewinnt neue Freunde dazu. Man erlebt so viele neue Dinge und es gibt jeden Tag etwas Aufregendes zu sehen. Meine Erwartungen wurden definitiv übertroffen. Nach dieser Reise kann ich nur sagen, dass Finnland ist einzigartig und definitiv einen weiteren Besuch wert! 

  • 17.04.2018

    Abenteuer Finnland

    Trixi
    ×

    Abenteuer Finnland

    Reiseziel: Finnland Rundreise - Finnland // Finnland Rundreise // April 2018

    Fünf Monate nachdem ich die Reise gebucht habe, sollte das Abenteuer Finnland starten. In mir stieg immer mehr die Vorfreude auf die Natur Finnlands, auf die kommenden Abenteuer und auf die neuen Freunde die ich finden werde.

    Vor der Reise assoziierte ich mit Finnland immer viel Schnee, Kälte und eine ganz schöne Natur. Finnland ist aber viel mehr als das!

    In den 8 Tagen Finnland, habe ich das Land und die Einheimischen schätzen und lieben gelernt. Die Finnen sind so ein herzliches und entspanntes Volk. Nicht umsonst wird gesagt, dass die Menschen, die in den skandinavischen Ländern wohnen, am glücklichsten sind.
    Und tatsächlich, in den 8 Tagen in Finnland war ich sehr glücklich.

    Schon in den ersten drei Tagen in Helsinki, wurde ich in den Bann Finnlands gezogen. Zwischen unzähligen Secondhandshops, urigen Schallplattenläden und alternativ eingerichteten Cafés schlenderten wir durch die ganze Stadt. Selbst zwei Food Markets blieben nicht vor uns sicher. Mein persönliches Highlight war die Metro-Station „Helsingin yliopisto“ (Universität von Helsinki). Wenn du dich für wenige Minuten in einer anderen Welt befinden möchtest, bist du dort genau richtig!
    Die naheliegende Insel Suomenlinna besuchten wir am dritten Tag. Die Natur auf der Insel ist echt sehr beeindruckend gewesen. Immer an der Küste entlang, kletterten wir über kleine Felsen und genossen die atemberaubende Aussicht auf das Meer.

    Am vierten Tag ging es mit einem Inlandsflug weiter nach Lappland. Genauer gesagt nach Levi, dem bekanntesten Skigebiet Finnlands. Levi hat aber weitaus mehr zu bieten als nur Ski zu fahren. Gleich am fünften Tag ging der Traum eines jedem Mädchens in Erfüllung. Der Besuch auf der Huskyfarm! Es war super schön die Huskies zu streicheln und mit ihnen eine Schlittenfahrt zu machen. „Wenn Ihr die Husky Welpen streichelt, versteckt eure Mützen, Handschuhe und Schals, sonst sind sie weg“ hat die Farmmitarbeiterin zu uns gesagt. Leider kam diese Info für die Mütze unserer Teamerin Jana zu spät.


    Für die Finnen sind ihre Schneemobile, wie für die Dorfjugend ihre Mopeds. Eine Fahrt mit dem Schneemobil durften wir da natürlich nicht verpassen!
    Am Abend stand dann die Schneemobilsafari durch die dunklen Wälder Finnlands an. Leider sahen wir keine Polarlichter aber es war dennoch eines der coolsten Erlebnisse!

    Mit Schneeschuhen auf einen Fjord zu wandern kann ich jedem nur empfehlen. Die Anstrengung Bergaufwärts wird mit einer wunderschönen Aussicht belohnt. In einer Hütte machten wir eine Pause, tranken Tee und aßen leckeres Gebäck. Unser Guide Jaakko erzählte uns von seiner Zeit in Deutschland und brachte uns die Finnische Kultur näher. Ihm machte seine Arbeit so viel Spaß, sodass wir gleich noch mehr Freude am Wandern hatten.

    Am siebten Tag im Elfendorf Elves Hideaway backten wir Lebkuchen und wurden von einer etwas verrückten Elfe herumgeführt. Anschließend konnten wir noch Baby Rentiere sehen und mit ihnen Fotos machen. Am Nachmittag mieteten wir uns Fat Bikes und machten eine Fahrradtour durch die wunderschöne Landschaft Lapplands.

    Zurück ins warme Deutschland hieß es am letzten Tag unserer Reise.

    Besonders gefiel mir, dass wir viele Freiheiten hatten. Wir konnten meistens selbst entscheiden, welche Aktivitäten wir machen wollen und welche nicht. Wer z.B. kein Eiskarting fahren wollte, ist in der Zwischenzeit mit den anderen durch die Natur Lapplands gewandert. Das Abendessen bereiteten wir immer in kleinen Kochgruppen zu. Gemeinsam macht das gleich viel mehr Spaß!

    Mit Finnland verbinde ich nach der Reise: unvergessliche Erlebnisse, glückliche & herzliche Menschen, wunderschöne Natur und tolle Freunde die ich dort gefunden habe. Es war ein unvergessliches Abenteuer!

  • 17.04.2018

    Eine unvergessliche Reise

    Ann-Kathrin
    ×

    Eine unvergessliche Reise

    Reiseziel: Finnland Rundreise - Finnland // Finnland Rundreise // April 2018

    Da ich schon immer mal nach Finnland wollte, ich jedoch wenig Erfahrung vom alleine reisen habe, kam das Angebot von Ruf-Reisen passend. Auch sprach mich die Kombination aus Hauptstadt und Lappland sehr an. Seit dem Moment der Buchung konnte ich kaum an was anderes denken. Mit einer Countdown App auf dem Handy fieberte ich jeden Tag zur Reise hin. Während des Wartens bekam man nach und nach durch die Facebook und WhatsApp Gruppe einen ersten Eindruck der Personen mit denen man reist und der Teamerin.

    An einem Dienstagmorgen ging es dann für uns alle zum Flughafen. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten bei der Frage an welchem Schalter wir uns nun treffen sollten und wir in zwei Terminals verteilt waren, fanden wir uns alle und konnten gemeinsam nach Helsinki fliegen.

    Die ersten drei Tage verbrachten wir in einem Eurohostel in Helsinki, welches sehr zentral gelegen war. Innerhalb von fünf bis zehn Minuten waren wir schon in der Stadt. In Helsinki selbst haben wir erst mal die Stadt und ihre Menschen kennen gelernt. Durch das ziemlich offene Programm von Ruf waren uns alle Möglichkeiten offen gestellt auch mal was in kleineren Gruppen zu unternehmen. Auch ließ dies einem sehr viel Entscheidungsfreiraum, was mir persönlich sehr gefallen hat. Denn so konnte jeder individuell entscheiden was er machen wollte. Dabei ist unsere Teamerin jederzeit auf unsere Wünsche und Vorschläge eingegangen und hat diese auch umgesetzt. Wie zum Beispiel als ein Teil der Gruppe eine Insel besichtigen und ein anderer Teil lieber Helsinki weiter erkunden wollte, wurden zwei Gruppen gebildet, sodass jeder das machen konnte worauf er Lust hatte.

    Am vierten Tag ging es mittels eines Inlandsfluges von Helsinki nach Kittilä, wo für mich das wahre Highlight der ganzen Reise begann und zwar die Reise ins Lappland und die mit eingehenden Aktivitäten. Schon allein der Weg vom Flughafen in Kittilä zu unseren Appartements in Levi, einem Skigebiet im Lappland, gab mir einen Eindruck vom Lappland denn ich nicht vergessen werde. Denn mein typisches Bild vom Lappland mit den hohen Tannen, meterhohem Schnee und den typischen skandinavischen Häusern wurde erfüllt.

    Auch im Lappland blieb es uns überlassen, wie wir unseren Aufenthalt gestalten wollten, denn wer welche Aktivitäten bucht, entschied jeder für sich selber. Bei den Aktivitäten selbst war alles vorhanden was man sich hätte vorstellen können. Vom Ice-Karting zu Schneemobilsafari oder von Huskeyschlittensafari zu Rentierschlittensafari war alles vorhanden. Natürlich konnte man auch Skifahren, Schlitten fahren, eine Schneeschuhwanderung mitmachen, Eisfischen oder Fatbike fahren. Mit den Menschen, die man während der Reise kennen gelernt hat, und den einzigartigen Angeboten im Lappland war es für mich ein unvergessliches Erlebnis, zu welchem ich jedem nur raten kann.

    Ein Highlight für mich war ganz sicherlich der Besuch des Huskey Parks in Levi mit anschließender Huskeyschlittenfahrt, sowie die Schneemobilsafari wo wir das Schneemobil selber fahren durften. Selten hatte ich so viel Spaß bei einer Aktivität gehabt.

    Auch wenn wir nicht die Polarlichter gesehen haben, aufgrund eines bewölkten Himmel, war die Reise perfekt und ich würde Sie jederzeit wiederholen. Dies ist vor allem unserer Teamerin Jana zu verdanken, welche 24/7 ein offenes Ohr für uns hatte und alles dafür tat, dass sich jeder wohlfühlte. Ebenfalls sorgte Sie mit ihrer lockeren Art immer für eine gute Stimmung, bei der man sich immer wohlfühlte und keine Angst hatte Fragen oder Vorschläge zu stellen.

    Ich kann jedem der nach Skandinavien möchte nur dazu raten, diese Reise mitzumachen. Man hatte ein ausgeglichenes Programm zwischen Abenteuer und Entspannung, welches man sich zu einem großen Teil selbst zusammen stellen konnte. Dazu hat man ein wunderschönes Land mit sehr freundlichen Einwohnern kennen gelernt.

    Ruf Reisen kann ich jedem empfehlen der viel neues sehen und erleben möchte, sich jedoch unsicher ist dies alleine zu tun. 

  • 16.04.2018

    Reise in den hohen Norden

    Anna-Lena
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    Reise in den hohen Norden

    Reiseziel: Finnland Rundreise - Finnland // Finnland Rundreise // April 2018

    Ich wollte eine Reise machen, die besonders ist, anders als das, was alle Anderen machen- und genau das bekam ich in Finnland geboten.

    Schon beim Check-In in Frankfurt konnte man die anderen Teilnehmer etwas kennenlernen. Bereits an dieser Stelle: Habt keine Angst davor, allein zu reisen! Man lernt definitiv Leute kennen, auch wenn man etwas schüchterner ist.

    Dann ging es mit dem Flieger nach Helsinki. Wir bezogen unsere Zimmer im Hostel, welches einfach, aber sauber war und gingen abends gemeinsam essen. Auf dem Rückweg zum Hostel konnten wir Helsinki bei Nacht bestaunen. Wahrzeichen und andere Gebäude werden nachts angestrahlt und auch der Hafen ist wirklich wunderschön.

    Am zweiten Tag ging es nach dem Frühstück schon früh los, um die Stadt zu erkunden. Wir schauten uns Kathedralen an und hatten die Möglichkeit, mit dem Sky Wheel, einem Riesenrad, zu fahren und den Blick über die Stadt von oben zu genießen. Dann ging es weiter durch Markthallen und entlang der Küste. Zwischendurch war auch immer Zeit für die ein oder andere Fotosession. Nachmittags hatten wir genügend Zeit, um durch all die kleinen Läden zu gehen und zum Beispiel das Hard Rock Café zu besuchen.

    Am nächsten Tag fuhren wir mit einer Fähre zu einer kleinen Insel vor Helsinki. Besonders faszinierend ist nicht nur die alte Festung, sondern vor allem auch die Natur. Wir kletterten auf den zum Teil vereisten Felsen herum, was wirklich abenteuerlich war und Spaß gemacht hat. Nachmittags wurden dann noch die letzten Souvenirs gekauft, bevor es am Freitag noch weiter in den Norden ging.

    Freitagvormittag flogen wir von Helsinki nach Kittilä. Nach einem relativ kurzen Flug waren wir tatsächlich angekommen, in Lappland, am Polarkreis. Schon auf der Fahrt zum Hostel konnten wir die atemberaubende Natur bestaunen. Überall unberührte Natur, nur Schnee und Wälder.

    Eine Gegend wie im Bilderbuch. Natürlich war es ziemlich kalt, aber die Sonne entschädigte Vieles. Nachdem wir unsere Appartements bezogen hatten, gingen wir nur noch kurz zum Supermarkt, um für das Abendessen einzukaufen und ließen den Abend ausklingen.

    Am Samstagmorgen brachen wir auf zu einer kleinen Wanderung. Schnell stellten wir fest, dass das Laufen im Schnee ziemlich anstrengend sein kann. Doch die Natur und die schier endlose Weite sind diese Anstrengung wirklich wert. Man hatte zum teil das Gefühl, am Ende der Welt angelangt zu sein. Da, wo sogar Google Maps versagt. Das erste Highlight gab es am Nachmittag: Wir besuchten eine Husky Farm. Die Tiere ließen sich von uns streicheln und wir bekamen einige interessante Infos. Anschießend sind wir dann Hundeschlitten gefahren. Sich von den Hunden ziehen zu lassen, durch die Natur, ist ein unbeschreibliches Gefühl. Hier wurden definitiv Kindheitsträume wahr.

    Am nächsten tag starteten wir zu einer Schneeschuhwanderung. Was am Anfang so einfach aussah,, wurde im pulverigen Tiefschnee dann doch zu einer spannenden Herausforderung, die wirklich Spaß gemacht hat.

    Montag ging es dann in ein Weihnachtsdorf, wo alles weihnachtlich geschmückt war und die Mitarbeiter als Wichtel verkleidet waren. Das hört sich vielleicht komisch an, war aber super lustig. Zudem gab es die Möglichkeit, Rentierschlitten zu fahren, was ein tolles Erlebnis war.

    Am Dienstag ging es dann schon wieder zurück nach Frankfurt. Und wenn beim Abschied Tränen vergossen werden, dann kann man sagen: Das war eine unglaublich schöne, außergewöhnliche Reise!

    Ich würde diese Reise jedem weiterempfehlen! Von Anfang bis Ende hat alles super funktioniert. Unsere Teamerin Jana war wirklich toll, stand uns mit Rat und Tat zur Seite und war immer für einen Spaß zu haben.

    Alle Ängste und Bedenken vor der Reise haben sich als komplett unbegründet herausgestellt. Ich bin mehr als glücklich, dass ich diese tolle Erfahrung machen konnte und bin mir auch sicher, dass das nicht meine einzige Reise mit RUF bleiben wird!

  • 15.04.2018

    Wunderschönes, kaltes, weites Finnland

    Vera
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    Wunderschönes, kaltes, weites Finnland

    Reiseziel: Finnland Rundreise - Finnland // Finnland Rundreise // April 2018

    Die meisten Menschen kennen Finnland als das Land der tausend Seen, kalt und schneebedeckt, sodass die Sauna für jeden Finnen ein absolut unverzichtbar scheint. Ich war schon von Beginn an davon fasziniert, meine Ferien in Skandinavien zu verbringen, wodurch meine Freundin und ich uns nach einigen Überlegungen über Ruf für eine Fernreise nach Finnland anmeldeten.

    Somit fuhren wir zusammen am Dienstagmorgen dem 27. März zum Frankfurter Flughafen, wo wir erstmals auf unsere Reisegruppe trafen, um nach Helsinki zu fliegen. Nach anfänglicher Verwirrung wegen der Terminals verlief der Flug tadellos, sodass wir am Nachmittag am finnischen Flughafen landeten und mit der Straßenbahn an unserem Hostel ankamen. Schon der erste Eindruck von Finnlands Hauptstadt überraschte mich. Die Häuser, die den Straßenrand säumten, schienen alle zeitlos und gut erhalten, man sah ihnen an, dass sie keine schweren Bombardierungen während der Kriegszeiten ausgesetzt gewesen waren und alles unbeschadet überstanden hatten.

    Nach einer kurzen Zeit in dem kleinen, engen, jedoch gemütlichen Hostel, was sich praktisch und zentral gelegen in der Nähe des Hafens befand, machten wir uns für das Abendessen auf zu einem finnischen Restaurant. Auffällig waren dort die hohen Preise für die etwas magerer ausfallenden, Portionen, sodass wir, um satt zu werden, doch teilweise etwas tiefer in die Tasche greifen mussten. Trotzdem schmeckten die finnischen Gerichte sehr gut. Vor allem die kleinen „Riisiirakka“, kleine finnische Ristaschen, taten es mir an. Bei einem kleinen Spaziergang zurück machte sich die geringe Einwohnerzahl von gerade einmal 600000 Personen bemerkbar. Helsinkis Nachtleben war sehr ruhig und karg, was zum Teil wahrscheinlich an der für die größte Stadt des Landes geringe Einwohnerzahl liegt, zum Teil an den eisigen Temperaturen, sowie an der zusätzlichen Alkoholsteuer, die das Bedürfnis zum Genuss der Getränke doch stark abschwellen lässt.

    Am nächsten Morgen machten wir uns nach einem ausgiebigen Frühstück auf den Weg Richtung Innenstadt. Vorerst liefen wir ein Stück am Hafen entlang mit Blick auf die mit einer weiten Eisdecke überzogenen Ostsee, woraufhin einige von uns eine Fahrt mit dem Riesenrad machten, das einen wunderschönen Blick über die gesamte Stadt ermöglichte, da in Helsinki keinen weiter hoch hinausragenderen Gebäude als Kirchtürme zu sehen waren. Des Weiteren besichtigten wir die Uspensiki-Kathedrale und den Dom Helsinkis. Während die orthodoxe Kathedrale, imposant und prunkvoll ausgeschmückt ist, ist der weiße Dom einfach, schlicht und hell ausgestattet, was jedoch beides beeindruckend und sehenswert macht. Unser Mittagessen kauften wir uns in einer großen Markthalle, in der einladende Theken verlockende, leckere, typisch finnische Gerichte anboten. 

    Für den darauffolgenden Tag hatten wir eine Schifffahrt nach „Suomenlinna“, was übersetzt so viel wie „Finnenburg“ bedeutet, einer dem Hafen gegenüberliegenden Insel, gebucht. Dort befindet sich ein bis heute bewohntes Dorf, sowie eine Festung, die während des Krieges als Schutz für Helsinki diente, da die Hauptstadt gut angreifbar, direkt am Meer liegt. Den Rest des Tages erkundeten wir die Stadt noch ein wenig und packten unsere Koffer, sodass wir am Tag darauf mit dem Flugzeug weiter ins Lappland nach Levi reisen konnten. 

    Auf dem Flug nach Levi fiel mir auf, wie farblos das Land schien. Die unzähligen Seen waren vereist und das gesamte Land lag unter einer dicken Schneedecke vergraben, bloß Wälder, und hier und dort eine kleine Hütte waren zu erkennen. Das Lappland besitzt somit seinen ganz eigenen, friedlichen, stillen Charm.

    Den Tag der Ankunft nutzten wir für die Planung der folgenden Tage, wobei individuelle Wünsche soweit wie möglich berücksichtigt wurden. Dann bezogen wir die Appartements des Hostels, die sich einen kurzen Fußmarsch vom eigentlichen Dorf entfernt befanden. Wir versorgten uns zudem mit Lebensmitteln aus dem Supermarkt, die ebenfalls nicht immer ganz preiswert waren.

    Für den folgenden Tag hatten wir eine Schlittenfahrt, während der wir von Huskies gezogen wurden, geplant. Diese fiel zwar ein wenig kurz aus, doch die schönen, wilden, energischen Hunde eroberten unser Herz mit ihren faszinierenden Augen im Sturm. Sie wurden auf einer nicht weit entfernten Anlage aufgezogen und in Gehegen gehalten. Einige von ihnen hatten sogar als Tiercharakter in Filmen und Videos mitgespielt. Nach einer Führung durch die Anlage, machten wir jeweils in dreier Gruppen eine Fahrt im Schlitten und bekamen zum Abschluss etwas heißen Saft und Grillwürstchen in einer kleinen, gemütlichen Hütte serviert. 

    Am nächsten Tag stand für den Großteil der Gruppe eine Schneeschuhwanderung an, wobei der Rest sich auf den Weg zu einem Weihnachtsmanndorf machte, um den für Finnland bekannte Rentieren näher zu kommen. Jedoch wurden wir zuerst von einer Führung von einem verkleideten überrascht. So kam es, dass wir an Ostersonntag zusammen bei Weihnachtsmusik Plätzchen backten, Elfen bastelten und mit einem Rentierschlitten fuhren. Jedoch hatten die Tiere ihr Geweih bereits abgeworfen und waren nicht ganz in der Stimmung für eine Fahrt. Als Aktivität in der Weihnachtszeit wäre dieses Dorf somit um einiges geeigneter gewesen.

    Unseren letzten Tag nutzten wir für wintersportliche Aktivitäten. Einige liehen sich spezielle Bikes aus, mit denen sie durch den Schnee tourten, während der Rest entweder Ski oder Snowboard fuhr. Das Skigebiet dort bestand aus dem einzelnen Berg „Levi“, der auffällig aus dem restlichen Flachland herausstacht. Der Bereich ist sehr übersichtlich, doch für einige Tage lohnt es sich auf jeden Fall die Skipisten dort auszuprobieren, da für jeden etwas dabei ist.

    Am nächsten Tag flogen wir auch schon wieder nach Helsinki zurück und reisten dann weiter mit dem Flugzeug nach Frankfurt. Abschließend denke ich, dass mir die Reise ins nach Finnland sehr gutgetan hat, da ich viele neue Erfahrungen gesammelt habe, neue Menschen kennenlernen durfte und einen Einblick in das wunderschöne, kalte, weite Finnland bekommen habe.

  • 12.04.2018

    Finnland Rundreise - Snowadventure

    Sebastian H.
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    Finnland Rundreise - Snowadventure

    Reiseziel: Finnland Rundreise - Finnland // Finnland Rundreise // März 2018

    Die skandinavischen Länder haben mich schon immer interessiert. Als ich dann die Reise: "Finnland Snowadventure" auf der Internetseite von ruf stollperte, stand eins für mich fest: "Ich muss da mit!". Die Infos die von ruf kamen haben das packen der Reisekoffer erleichtert. Als dann die Reise vom Flughafen in Frankfurt mit einer Teamerin und 18 Mitreisenden startete, landeten wir nach ca 2 1/2 h in Helsinki. Aus dem Flugzeug sah es erst nicht nach "Großstadt" aus, man sah nämlich nur Wald, Schnee und einzelne Siedlungen. Nach der reibungslosen Gepäckannahme ging es mit einem Shuttle zum Hauptbahnhof von Helsinki. Von dort ging es weiter mit der S-Bahn zu Eurohostel, welches für die ersten 3 Tage unsere Bleibe war. Nach der großen Auswahl am Frühstück, haben wir mit unserer Teamerin, also ohne Stadtführer, die Stadt erkundet und dabei die Sehenswürdigkeiten von Helsinki entdeckt. Diese waren zu Fuß ohne große Mühen zu erreichen. Wenige Minuten vom Hostel entfernt, kann man konnten wir eine Fähre zu Suomenlinna, einem Weltkulturerbe, nehmen und eine finnische Festung besichtigen gehen und auch noch Helsinki mal von einem anderen Blickwinkel bestaunen. Eine Fahrt mit dem SkyWheel, ein Riesenrad welches auch in der Nähe der Fähranlegestelle ist, ist auch empfehlenswert, da man dann einen tollen Blick über Helsinki hat. Am 4.Tag stand dann der nächste Flug an, und zwar nach Kittilä (Lappland). Dieser Flug dauerte ca. 1 1/4h. Als wir dort mit dem Shuttle nach Levi, das Hauptskigebiet von Finnland, fuhren sah man eine atemberaubende Landschaft, welche noch mit hohen Schneemaßen bedeckt war. In Levi angekommen, planten wir mit dem Hullu Poro Oy, dem "Hauptveranstalter/Hauptunternehmen", unseren nächsten Tage in Levi. Wir bekamen zur Auswahl, also neben der Schneeschuhwandrung und dem Besuch auf der Huskeyfarm (welche schon vor der Reise gebucht werden mussten, oder schon fester Punkt in der Reise waren), Eiskarting, eine Schneemobilsafari und einem Besuch im "Elves Hideaway" mit einer anschließenden Rentierschlittenfahrt. Zu bedenken war nur, dass die Kosten für diese Aktivitäten von uns selbst übernommen werden müssten. Ein "Muss" für mich, war auf jeden Fall die Schneemobilsafari. Das Elfendorf finde ich persönlich nicht so schön. Optional gab es dann noch die Möglichkeit am vorletzten Tag Snowboard oder Ski zu fahren. Der Rückflug ging von Kittilä nach Helsinki und von dort wieder zurück nach Frankfurt. Die Abreise verlief auch komplett ohne Probleme.

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