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Japan Rundreise


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  • 14.09.2017

    Japan, das Land der aufgehenden Sonne

    Sophie
    ×

    Japan, das Land der aufgehenden Sonne

    Reiseziel: Japan Rundreise - Japan // Rundreise Japan // August 2017

    „Konnichiwa“, so sagt man in Japan, dem Land der aufgehenden Sonne und ich war da, endlich…

    Schon seit Jahren hatte ich den Traum diesem Land einmal einen Besuch abzustatten. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen, als ich am 21.08 ins Flugzeug stieg und meine Japanreise begann und was soll ich sagen? Meine Erwartungen wurden erfüllt. Es war wirklich eine wunderschöne Reise und die Erinnerungen werden für immer in meinem Herzen sein. Erinnerungen an höfliche Japaner, die sich sogar im Supermarkt vor einem verbeugen. Erinnerungen an die beste Reisegruppe mit der ich jemals gereist bin und einen japanischen Reiseleiter, der sich bei der Verabschiedung am, Flughafen noch 100 Mal umgedreht hat und mit dem Winken erst dann aufhörte, als er durch die Flughafentür getreten war. Herr Shimokawa, danke für alles. Und auch an dich, liebe Nadine, vielen Dank für alles. Danke dafür, dass du immer ein offenes Ohr für unsere Probleme hattest und immer mit Freude dabei warst. Du hast immer eine positive Ausstrahlung an den Tag gelegt und Freude verbreitet. Auf die Reiseleiter konnten wir uns immer verlassen und sie haben ebenfalls dazu beigetragen, dass die Reise ein voller Erfolg wurde. Also macht euch keine Sorgen, dass ihr alleine sein werdet, es gibt immer mindestens einen Ansprechpartner vor Ort, der euch bei Fragen weiterhelfen wird. Zwar erinnere ich mich auch noch an schmerzende Füße, da wir den ganzen Tag unterwegs waren, aber für die wundervollen Sehenswürdigkeiten, die wir dafür gesehen haben nahm ich diese gerne in Kauf. Und was wir nicht alles gesehen haben. Es fing schon am 23.08, einen Tag nach unserer Ankunft in Kyoto, an.

    Als Erstes besuchten wir das Nijon Schloss und erhielten dort Einblicke in das Leben des früheren Shoguns. Außerdem wurden wir hier das erste Mal auf die wohl wichtigste Regel in Japan hingewiesen: In Schlössern und Tempeln (eigentlich fast überall) immer Schuhe ausziehen. Als Nächstes ging es zum Ersten (und sicher nicht letzten) Tempel der Reise. Der Kiyomizudera Tempel. Später am Abend besichtigten wir das Gion, auch bekannt als Geisha Viertel. Aber entweder sind Diese Europäern gegenüber schüchtern oder sie waren einfach an jenem Abend sehr beschäftigt, zumindest kreuzte keine unseren Weg. Schade. Der sehr ereignisreiche Tag endete mit zwei oder drei Runden Werwolf. Okay es können auch sieben oder acht gewesen sein.

    Am Zweiten Tag fuhren wir nach Nara um uns dort den Tempel Todaiji anzuschauen. Auf dem Weg dahin begleiteten uns zahlreiche Rehe, die einfach frei am Wegesrand (nur wenige Meter von der Straße entfernt) herumliefen. Sie waren sehr zahm und süß, nur zu gerne hätte ich eins mit nach Deutschland genommen. Außerdem schauten wir uns den Fushimi-Inari-Schrein an. Dieser Schrein war einer meiner persönlichen Highlights, was ich am Anfang der Reise nicht erwartet hätte. Schade war nur, dass wir dort nur eine Stunde Aufenthalt hatten, nicht genug Zeit also um sich den gesamten Schrein in Ruhe anzusehen. Abends am Tag hatten wir Freizeit und durften mit unserem Metrotagesticket in die Stadt fahren. Später am Abend wurde wieder (wie fast jeden Tag) Werwolf gespielt, irgendwie wurde dieses Spiel unser persönliches Abendritual.

    Der Dritte Tag war meiner Meinung nach der anstrengendste. Eine Fahrradtour mitten durch Kyoto, bei fast 40 Grad. Jedoch war der Goldene Pavillon und der Bambus Hain, den wir wackere Radler zu sehen bekamen den Aufwand allemal wert. Jedoch muss ich wirklich sagen, dass die Radtour ziemlich anstrengend war und ich ohne die kalte-Wasser-über-den-Kopf-schütten Technik wahrscheinlich nicht durchgehalten hätte. Jedoch war der Stolz darüber es mitgemacht zu haben auch sehr groß und wer kann schon von sich behaupten, dass er eine Fahrradtour durch Kyoto mitgemacht hat? Abends waren wir noch gemeinsam in einem japanischen Restaurant essen. Das Essen war zwar gut und es gab viel Auswahl, jedoch sind die Portionen in Japan nicht sehr groß, also muss man viel bestellen um satt zu werden.

    Am nächsten Tag erreichten wir morgens Osaka und konnten dort, bevor es auf das 173 Meter hohe Umeda Sky Building ging, erst einmal eine Mittagspause machen in der uns unser japanische Reiseleiter das Pokémon Center zeigte. Auf ausdrücklichen Wunsch von mehr als der Hälfte der Gruppe. Danach also ab auf das Umeda Sky Building von dem aus man einen wunderschönen Ausblick über die Stadt hat. Später shoppten wir in Dontonburi (dem „American Village“) und machten an der Central Station Pause. Zum Abendessen teilte sich die Gruppe auf: Manche wollten Sushi essen, andere zum Korean BBQ und die ganzen Mutigen aßen Kugelfisch. Bei unserer Reise gab es übrigens keine Toten. Jedoch war damit der Tag noch nicht beendet, denn abends gingen wir noch gemeinschaftlich zum Karaoke singen, bei dem jeder seine Gesangskünste unter Beweis stellen konnte. In jener Nacht übernachteten wir im Kapselhotel. Persönlich fand ich es in Ordnung dort zu schlafen, dabei muss man jedoch bedenken, dass ich ehr zu den kleinen Menschen gehöre. Manche Anderer aus unserer Reisegruppe hatte mit dem Bett größere Probleme und musste die Beine übers Bett hinaus ragen lassen.

    Am Fünften Tag besichtigten wir die Burg Hakone (die älteste Burg Japans) und machten einen Badestopp am Tsuruga Strand. Bei über 30 Grad tat die Erfrischung im Meer sehr gut und erholt konnten wir nach Shirakawago starten. Dieses Dorf überzeugte mich mit seinem natürlichen Charme. Wir wohnten bei Gastfamilien und bekamen typisch japanisches Abendessen und Frühstück. Wir besuchten ein Thermalbad, besser bekannt als Onsen und schliefen auf Tatami Matten, die bequemer als gedacht waren. Nur die, mit Reis gefüllten, Kopfkissen schmälerten den Komfort etwas.

    Nach einer erholsamen Nacht schauten wir uns am nächsten Tag den Jigokudani Monkey Park an und gingen dann in Nagano zum Labyrinth des Zenko-ji Tempels. Dieses Labyrinth konnte man im Tempel betreten und funktionierte so, dass man sich bei Dunkelheit vorantasten sollte. Es wird gesagt, dass derjenige, dem es gelingt den Schlüssel, der sich in der Dunkelheit an einer Wand befindet zu berühren, die Erlösung findet. Im nächsten Hotel gab es endlich einmal Buffetessen und jeder langte herzhaft zu. Wer wollte konnte danach noch einmal ins hoteleigene Onsen steigen oder den Tag im Zimmer ausklingen lassen. Juckatas liegen übrigens auf den Zimmern bereit.

    Am Siebten Tag (Wie schnell doch die Woche verging) sahen wir den Mount Fuji aus der Ferne und waren etwas darüber enttäuscht, dass kein Schnee mehr auf dem Gipfel lag, aber immerhin zerstörte uns keine Wolke die Sicht. Weiter ging es zum Daibutsu von Kamakura, einer 13,35 großen Buddha Statue, die zweitgrößte in ganz Japan. Der (für viele gefühlt 10000) Tempel hieß Hasedera Tempel und bezauberte mich mit seinem großen und wundervollen Garten. So einen Garten würde wohl jeder gerne zu Hause haben und ließ uns alle vor Neid erblassen. Nach der Besichtigung fuhren wir zum Strand und machten unseren letzten Badestopp der Reise. Nach zwei Stunden Aufenthalt setzte sich der Bus endlich in Bewegung zu der Stadt auf die ich mich persönlich am meisten gefreut hatte. Tokio. In der Millionenmetropole Tokio-Yokohama leben derzeit mehr als 37 Millionen Einwohner. Ein krasser Unterschied also zu dem Dörfchen Shirakawago. Abends besuchten wir die Shibuya Kreuzung mit tausenden weiteren Menschen. Danach durften wir Shoppen oder was zu essen gehen. In Tokio gibt es so viel zu entdecken, dass so schnell sicherlich keine Langeweile aufkommt.

    Am nächsten Tag fuhren wir mit dem schnellsten Aufzug Japans bis auf die 350 Etage des Tokio Sky Trees (innerhalb von etwas weniger als 1 Minuten und 30 Sekunden waren wir oben) und genossen die Aussicht. Wem das noch nicht hoch genug war konnte mit dem Aufzug bis auf die 450 Etage. Wem dies als Nervenkitzel immer noch nicht genügte konnte in die 340 Etage zurückfahren und einen Blick durch den dort zu Teilen vorhanden Glasboden wagen. Schwindelgefühl einbegriffen. Wieder auf dem Erdboden zurückgekehrt schauten wir uns das Elektronikviertel Akihabara an, auf das ich mich als Anime und Videospielfan schon sehr gefreut hatte. Hier gab es wirklich alles zu kaufen, von den neusten Animes bis hin zu Spieleneuveröffentlichungen. Ich war sogar in einem Manga Laden, der 6 Stockwerke hoch war. Zwei Stunden später (und einige Euro ärmer) kehrten wir dann ins Hotel zurück.

    Am letzten Tag der Reise (die Zeit verging einfach viel zu schnell) gab es wieder einmal keine Erholung für uns. Wir besichtigten den letzten Tempel der Reise, den Kannon Tempel und gingen dann (bei strömendem Regen) über den Fischmarkt, der leider schon wieder einpackte, als wir da waren. Dann konnten wir im Katastrophenschutzzentrum selbst einmal erleben, wie es ist, wenn man plötzlich Opfer eines Erdbebens der Stärke 7.0 (die, nach japanischer Rechnung, höchste Erdbebenstärke) wird. Nun wissen wir, wie man sich am besten verhallten sollte, trotzdem möchte ich so ein Erdbeben am besten nicht live miterleben. Und eine Überraschung gab es noch: Ein Fernsehteam war zufällig an jenem Tag anwesend und fragte uns, ob sie uns bei der Katastrophenübung filmen könnte. Nun geistert also eine Fernsehsendung im japanischen Fernsehen von 30 Deutschen bei einer Erdbeben Übung herum. Nach diesem Abenteuer hatten wir noch 2 Stunden Zeit zum Shoppen und damit endete unsere Reise auch leider schon. Meinetwegen hätte sie noch länger dauern können und ein Teil meines Herzens ist da geblieben. Ist immer noch beim Shoppen in Akihabara, isst in Shimakawago und singt in der Karaoke bar in Osaka.

  • 31.08.2017

    Ein langjähriger Wunsch geht in Erfüllung

    Alicia
    ×

    Ein langjähriger Wunsch geht in Erfüllung

    Reiseziel: Japan Rundreise - Japan // Rundreise Japan // Juli 2017

    Zusammen mit meiner besten Freundin und ruf Jugendreisen war ich in den Sommerferien in Japan. Da es unser langjähriger Wunsch war, endlich dieses Land zu bereisen, ist damit ein Traum in Erfüllung gegangen und unsere Erwartungen waren natürlich recht hoch. Wir sind auch zum ersten Mal mit einem Jugendreiseveranstalter geflogen.

    Die Vorbereitung funktionierte einwandfrei. Die wichtigsten Informationen und Flugdaten bekamen wir etwa einen Monat vor Beginn der Reise, man braucht also keine Panik zu bekommen, dass man vergessen wurde (so wie wir). Auch der Flugverlauf verlief easy. Wir hatten das Glück, dass unsere Flugzeiten so gelegt waren, dass wir abends im Hotel ankamen. So konnten wir uns gleich ausruhen und hatten keine Probleme mit Jetlag.

    Gemeinsam mit unseren Reiseleitern Sarah und Loreen und unserem japanischen Guide Shin-san haben wir uns unglaublich viele Sehenswürdigkeiten angeschaut. Dank ihm haben wir natürlich auch viele Infos und Geheimtipps bekommen. Was ich besonders cool fand: Wir sind nur die langen Strecken in die nächste Stadt mit Reisebus gefahren und haben uns ansonsten mit öffentlichen Verkehrsmitteln fortbewegt. Klar, zwischendurch war das auch echt anstrengend eine halbe Stunde in einer vollen Bahn zu stehen, aber dadurch hat man noch viel mehr vom Land gesehen als wenn man nur im Bus gesessen hätte!

    Unsere Reise startete in Kyoto, Highlights hier waren für mich besonders der Fushimi-Inari-Schrein und der Todaiji Tempel in Nara, aber auch die Shoppingmeile in Shijo und Kawaramachi. Danach folgte Osaka, wo wir eine Nacht im Kapselhotel übernachtet haben (gewöhnungsbedürftig, aber war ein bisschen wie auf Klassenfahrt). Was ich dort am besten fand, war eindeutig das Stadtviertel Dotonbori. Gleich danach fuhren wir nach Shirakawago, ein Dorf, welches zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Hier lebten wir einen Tag lang in Gastfamilien, die uns nicht nur traditionelle Unterkünfte und Kleidung bereitstellten, sondern uns ebenfalls ein klassisches Abendessen zubereiteten. Das war echt eine tolle Erfahrung zu sehen, wie die Menschen dort leben.

    Für mich jedoch das Highlight der Reise: Tokyo. Wir kamen abends an und sind direkt nach Shibuya gefahren, wo sich, wie der Name schon sagt, die große Shibuya-Kreuzung befindet. Fotos aus dem Internet können nicht ansatzweise zeigen, wie wahnsinnig überwältigend es ist, wenn du selbst zwischen den riesigen Anzeigetafeln und Neonreklamen stehst, während solche Menschenmassen an dir vorbeigehen. Und den Blick vom Tokyo Skytree muss man gesehen haben. Wir hatten auch die Möglichkeit, in eine Karaokebar zu gehen. Viele waren skeptisch, aber es lohnt sich! Wir hatten total viel Spaß, obwohl niemand dachte, dass wir alle singen werden. Man hat die Möglichkeit, ein Ausflugspaket dazu zu buchen – macht das! Damit habt ihr eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten bereits mit drin und müsst euch da keine Gedanken machen, wie ihr anreist oder wie viel Geld das kostet. Zumal der Großteil unserer Reisegruppe das Paket vor Ort sowieso noch nachträglich dazugebucht hat.

    Wir waren eine ziemlich große Gruppe, 38 Leute + 2 Reiseleiter. Anfangs hatten wir Angst, dass es bei so vielen Personen Probleme geben wird, seien es Organisationsschwierigkeiten oder Streitereien untereinander. Aber wir haben uns alle total gut verstanden (mehr oder weniger, jeder hatte seine Leute, wie das eben so ist) und es sind wirklich tolle Freundschaften entstanden. Und nicht nur mit den anderen Mitreisenden, sondern auch mit Loreen und Sarah. Mit den beiden konnten wir super reden und lachen, die zwei Mädels waren einfach so locker und richtig entspannt, dadurch war man sowieso immer gut gelaunt.

    Zu den Hotels: Ich muss zugeben, wir haben damit gerechnet, dass wir in irgendwelchen Jugendherbergen o.ä. untergebracht werden, aber die Hotels hatten alle 4 Sterne! Zentral gelegen, das Frühstück war vielfältig und die Zimmer waren sauber (und vor allem richtig groß). Da die Hotels 24/7 offen waren, konnten wir auch abends noch unser Ding machen, ohne Angst haben zu müssen, dass wir zu spät kommen (außer beim Minshuku, da wird um 22 Uhr abgeschlossen).

    Womit ich auch nicht gerechnet habe, ist, dass wir so viel Freizeit haben. Die Tagesabläufe wirkten ziemlich durchgeplant und vorgeschrieben. Aber unsere Reiseleiter haben uns die Zeit gegeben, die wir brauchten. Wir durften auch alleine durchziehen und selbstständig die Stadt erkunden (also in kleineren Gruppen).

    Fazit: Jeder, der den Wunsch hat, Japan zu besuchen und das Land zu erkunden, ist hier richtig. Für den Preis, den man für die Reise bezahlt, bekommt man nicht nur verdammt edle Unterkünfte, sondern einen richtig tollen Einblick in die japanische Kultur: Durch die Übernachtungen im Kapselhotel und im Minshuku konnte man klar einen Kontrast zwischen der Moderne und der Tradition des Landes erleben. Durch das Programm sieht man beeindruckende Sehenswürdigkeiten, aber man hat trotzdem ausreichend Zeit, seinen eigenen Interessen nachzugehen. Und vor allem die Atmosphäre ist einzigartig, denn alle verbindet zumindest eins: Japan. Ich würde diese Reise wieder buchen! 

  • 31.08.2017

    Eine tolle und einzigartige Zeit

    Delia
    ×

    Eine tolle und einzigartige Zeit

    Reiseziel: Japan Rundreise - Japan // Rundreise Japan // Juli 2017

    Warum ich mich für ruf Reisen entschieden habe? Weil mich der Mix aus Moderne und Tradition von Japan sehr interessiert. Das Reiseprogramm umfasst eben diesen Mix, und man hat die Möglichkeit durch sehr viele verschiedene Gegenden Japans zu reisen.

    Am 19.07. war es dann soweit. Von Frankfurt aus ging es über Dubai nach Osaka. Nach vielen Stunden sind wir am Kansai Airport angekommen und von dort direkt nach Kyoto zum Hotel durchgefahren. Am nächsten Tag ging es dann richtig los und wir besichtigten das Nijo Schloss, sowie den Kiyomizudera Tempel. Der Japanische Reiseleiter stand während der gesamten Reise mit interessanten Infos, sowie nützlichen Tipps zur Seite. Das Programm war relativ flexibel und zwischendurch hatte man immer wieder die Möglichkeit, selber die Umgebung zu erkunden.

    Mein Weg führte durch die vielen kleinen Gassen Kyotos, die gefüllt waren mit Leuten ,von denen einige ganz traditionell in Yukata gekleidet waren. Die Läden luden zum Durchstöbern ein und man hatte genügend Zeit, um die Japanische Küche in einem der vielen Restaurants zu genießen. Am Abend hatte man die freie Wahl, in ein Theater zu gehen oder selber noch etwas zu unternehmen.

    Auch die folgenden Tage waren sehr abwechslungsreich gestaltet. So besuchten wir beispielsweise die Stadt Nara mit den unzähligen frei herumlaufenden Rehen, sowie den Fushimi Inari Schrein, der für seine vielen roten torii bekannt ist. Zu dieser Zeit fand zudem ein Schreinfest statt, was ebenfalls ein besonderes Erlebnis war.

    Außerdem machten wir eine Radtour zu verschieden Sehenswürdigkeiten Kyotos. Besonders der Bambushain hat mir gefallen, da man so etwas in Deutschland eher weniger zu sehen bekommt.

    Im Hotel hatte man übrigens auch die Möglichkeit, einen Onsen zu benutzen (Yukata lagen hierfür auch bereit).

    Auf Kyoto folgte Osaka, eine Großstadt die im deutlichen Kontrast zu dem bisher Gesehenen stand. Dort hatte man die Möglichkeit, auf das Umeda Sky Building zu fahren und auch ein Pokémon Center zu besuchen. Als es dunkel war, kündigte ein Leuchtschild an: „Dotonbori“. Hier fand das bunte Nachtleben statt. Die Übernachtung im Kapselhotel war ebenfalls eine interessante neue Erfahrung. Am nächsten Tag ging es dann nach mehreren Zwischenstopps (u.a. am Japanischen Meer) nach Shirakawago, wo wir bei Gastfamilien in traditionellen Minshuku untergebracht waren. Hier konnte man wirklich das alte Japan erleben. Zu Tische kniend lag vor uns ein wahres Festmahl, natürlich alles sehr traditionell und mit Tischgrill. Geschlafen wurde in einem Futon und mit nächtlicher Geräuschkulisse, die von draußen durch die Schiebetür drang.

    Nach dem ebenso leckerem Frühstück am nächsten Tag, ging es zum Jigokudani Monkey Park, in dem wir wilde Affen aus nächster Nähe sehen konnten. Nach der Erkundung des dunklen Rundganges im Zenko-ji erreichten wir am Abend das Hotel in Hakone. Am frühen Morgen ging es weiter nach Kamakura, wo wir neben dem Strand auch mehrere Tempel besichtigt haben. Als es dämmerte, waren wir bereits in Tokyo, an der weltberühmten Shibuya Crossing. Gleichzeitig mit tausend anderen Menschen überquerten wir die Kreuzung. Danach galt es, die Straßen der Millionenmetropole zu erkunden. Hier gab es wirklich alles! Am folgenden Tag besuchten wir den größten Fischmarkt der Welt und Akihabara, das Viertel in dem jeder Anime und Manga-Fan auf seine Kosten kommt. Anschließend ging es auf die Aussichtsplattform des Tokyo Skytree. Man hatte eine atemberaubende Aussicht über ganz Tokyo.

    Am letzten Tag ging es zum Ginza-Viertel und nach Asakusa, bevor wir zur berühmten „Takeshita dori“ kamen. Später ging es dann noch nach Ikebukuro ins Katastrophenschutzzentrum, in dem man selber einmal merken konnte, wie stark so ein Erdbeben der Stärke 7 wirklich ist.

    Nach dieser Erfahrung ging es dann leider schon zum Flughafen.

    Hinter uns lag eine tolle und einzigartige Zeit in Japan mit vielen Erlebnissen. Ich bin wirklich froh, diese Reise gemacht zu haben und wäre gerne noch länger geblieben. Das Programm hatte wirklich die perfekte Mischung aus Tradition und Moderne und man hatte genügend Zeit auch auf eigene Faust umherzugehen, Freunde zu treffen oder Essen zu gehen; Jeder nach seinem Belieben.

    Alles in Allem, war es eine sehr gelungene Reise, die in Erinnerung bleiben wird.

  • 25.10.2016

    Eine so unbeschreiblich tolle Reise

    Marie-Theres
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    Eine so unbeschreiblich tolle Reise

    Reiseziel: Japan Rundreise - Japan // Rundreise Japan // August 2015

    Hallo, mein Name ist Marie-Theres, ich komme aus Bayern, bin 21 Jahre alt und war dieses Jahr vom 01. bis 12. August mit ruf-Reisen in Japan. Diese Reise war soo schön und toll und gigantisch und ich bin so froh, dass ich dabei gewesen bin und Japan erleben sowie kennen lernen durfte.

    Ich hatte mir schon eine ganze Weile vorgenommen nach Japan zu reisen, da ich einfach neugierig war mal ein asiatisches Land und eine ganz andere Kultur und andere Lebensgewohnheiten der Menschen kennenzulernen.

    Hier kommt nun mein Reisebericht von Japan im August 2016, eine soo unbeschreiblich tolle Reise!! Doch lest selbst

  • 29.07.2015

    Gelungene Reise

    Lara
    ×

    Gelungene Reise

    Reiseziel: Japan Rundreise - Japan // Rundreise Japan // Juni 2015

    Japan, das Land der aufgehenden Sonne… seit mehreren Jahren schon war es mein großer Traum dieses Land zu besuchen. Die Möglichkeit eine völlig andere Kultur und Mentalität der Einwohner zu entdecken, machte mir die Entscheidung zu dieser Reise recht einfach. Der Flug stellte uns auf die Probe, insgesamt 16 Stunden mit zusätzlichen 3 Stunden Aufenthalt in Dubai waren für alle sehr anstrengend… doch wir sollten später dafür belohnt werden. 

    Kurz nach unserer Ankunft am Osaka International Airport lernten wir unseren freundlichen Guide kennen, der uns bereits auf der Busfahrt nach Kyoto eine kleine Einführung in die japanische Kultur mit einem Sprachcrashkurs und Grundfakten gab. In Kyoto lernten wir ein Stück des alten Japans und seinen Traditionen kennen. Die Altstadt mit dem zentral gelegenen Gion Theater, das Nijo Schloss und die unzähligen Tempel und Schreine verzauberten uns beim bloßen Anblick. Diese wurden teilweise auch während der Radtour besucht, welche sich als kleine Herausforderung durch den Linksverkehr darstellte. Unser Guide gab uns viele Zusatzinformationen zu den Sehenswürdigkeiten. Auf unserer Reise mit der Endstation Tokyo wurde ein Dorf zu meinem persönlichen Highlight: Das UNESCO Weltkulturerbe Shirakawago. Die wunderschöne Natur, ringsherum unzählige Reisfelder und traditionelle Farmhäuser – ein traumhafter Ort. Leider entfiel jedoch die zunächst geplante Übernachtung in einem dieser Häuser. Tokyo war natürlich ebenfalls großartig, ein gänzlicher Kontrast zum vorig genannten Shirakawago. Besonders gefallen haben mir dort die belebten Viertel Shibuya und Akihabara mit ihren vielen Neonlichtern und unzähligen blinkenden Anzeigetafeln, aber auch Asakusa, der Stadtteil in dem unser Hotel sich befand, war durch den traditionellen Aspekt sehr interessant. 

    Das japanische Essen war sehr lecker, besonders die Empfehlungen unseres Guides waren gut gewählt, beispielsweise Yakiniku, Sukiyaki oder Okonomiyaki. Was es aber zu bemängeln gibt ist folgendes: Das hinzubuchbare Nara-Paket wurde umdisponiert und enthielt plötzlich auch die Besichtigung des Shinjuku Rathauses, des Meiji-Schreins, Akihabara und Karaoke, was ein großer Nachteil für Nicht-Bucher dieses Pakets war. Wir hatten vergleichsweise wenig Freizeit und die Reise war sehr stressig, man „hetzte“ manchmal von einer Sehenswürdigkeit zur anderen. Es wäre besser gewesen weniger dieser Besichtigungen einzuplanen, dann wäre alles etwas entspannter verlaufen. Die Informationen die wir zu historischen Orten von unserem Guide erhielten waren teilweise zu ausführlich, sodass es mich an eine Reise für Erwachsene oder Rentner erinnerte und nicht an eine Jugendreise. 

    Alles in allem war es trotzdem eine gelungene Reise die ich jedem, der in kurzer Zeit viel von Japan kennenlernen möchte, empfehlen kann.

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