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Mexiko Rundreise


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  • 09.10.2018

    Klares Wasser, weiße Strände und Kultur

    Sven
    ×

    Klares Wasser, weiße Strände und Kultur

    Reiseziel: Mexiko Rundreise - Mexiko Rundreise // Rundreise Mexiko // August 2018

    Es ist der letzte Tag im Juli, 02:00 Uhr morgens in der Nähe von Stuttgart. Der Wecker klingelt, doch das ist völlig unnötig, wach war ich sowieso die ganze Nacht. Gespannt und voller Erwartungen auf die kommenden zweieinhalb Wochen mach ich mich auf den Weg. (...)

    Nach erfolgreichem Check-In und leicht verspätetem Boarding führt uns unser Direktflug nach Cancún. Hier warten auch schon unsere Fahrer mit den knallorangenen Vans, in denen wir während der Reise durch das Land ziehen. Das Hostel für den Abend liegt direkt an der Lagune Nichupté. Wir besorgen uns noch etwas zu essen, schlendern durch die Straßen der Hotelzone Cancúns und schauen uns den nahegelegenen Strand an. (...)

    Am Morgen besuchen wir die drei zusammenhängende Cenoten Chelentun, Tzapakal und Santa Cruz. Auf einem kleinen, von Pferden gezogenen Wagen fahren wir quer durch den Jungel zu den Cenoten. Die Cenoten halten Tropfsteine, kristallklares Wasser und faszinierende Felsformationen für uns bereit. Es lohnt sich definitiv die enge Leiter, die den einzigen Zugang zur Cenote darstellt, hinabzusteigen. Auch hier gehen wir baden. Dieses Mal haben wir die Cenote komplett für uns allein. Keine fremden Touristen weit und breit. Leider müssen wir das Wasser, in dem es viele den ganzen Tag ausgehalten hätten, bald für den zweiten Tagesprogrammpunkt wieder verlassen. Wir schauen uns die Ruinen von Uxmal an. Auch hier bekommen wir eine Führung. Die Ruinen und die Führung ähneln sich sehr zu den in Chichén Itzá. Jedoch lassen sich trotzdem Unterschiede erkennen. Nach den Ruinen besichtigen wir den direkt neben den Ruinen gelegenen Schokoladengarten und schauen uns an wie die Maya ein traditionelles Kakaogetränk herstellten. Die Stadt Campeche erreichen wir wieder bei Nacht. Nach einer stärkenden Pizza gehen einige schlafen, andere feiern noch im hoteleigenen Pool die erste Tequillaparty. (...)

    Am folgenden Tag ziehen wir weiter nach San Cristóbal de las Casas. Auf dem Weg liegen noch die Cascadas Roberto Barrios. Für mich einer der schönsten Stellen der Reise. Wer bereits in Kroatien Urlaub gemacht hat und dort die Krka Wasserfälle besucht hat, wird auf den ersten Blick denken die Wasserfälle kommen mir bekannt vor. Auf den zweiten Blick stellen sich jedoch die Wasserfälle hier als viel schöner heraus. Wir hatten das Glück bereits früh am Morgen an den Wasserfällen zu sein und somit waren wir hier komplett allein. Beginnt man einmal in den türkisenen Becken der Wasserfälle zu schwimmen nimmt es kein Ende mehr. Man kann in das nächsttiefere Becken springen, den Wasserfall hinabrutschen, hinabklettern oder einfach im Wasser chillen. Unten erstreckt sich der nächste Wasserfall ins nächste Becken und so geht es ohne Ende immer weiter. So kann man sich durchs Wasser immer weiter die Wasserfälle und Becken hinab bewegen. Aber nicht zu weit, denn man muss alles wieder hinaufklettern. Am Abend erreichen wir dann das nächste Hotel. (...)

    Im Hafen von Cancún wartet das Boot, mit dem wir zu den beiden Inseln fahren werden. Schon während der Bootsfahrt erscheint das Meer in den verschiedensten Blautönen von hellem Türkis bis ins dunkelste Blau. Der erste Stopp der Bootstour ist an der Isla Mujeres. Hier hat man Zeit sich an dem schneeweißen Strand zu entspannen, oder sich im türkisblauen und kristallklarem Waser abzukühlen. Leider finden sich hier schon direkt hinter dem Strand Hotels. Die Bootsfahrt geht weiter. Während der Fahrt sieht man Schildkröten im Wasser. Ein Schnorchel-Stopp steht als nächstes an. Auch hier kann man, wie schon beim Tauchen in Tulum, die Schönheit des karibischen Riffs erkennen. Korallen, Rochen und Katzenhaie haben wir an dieser Stelle gesehen. Es geht weiter zur Isla Contoy. Schon von weitem sind die Palmen am Strand und die Färbung des Wassers zu sehen. Die Insel ist weitestgehend naturbelassen. Nur ein paar Boote sind vor uns da. Es gibt eine reichhaltige Mahlzeit. Frisch gefangener Fisch mit Reis steht auf der Speisekarte. Doch keine Angst wer kein Fisch mag kommt auch mit Lasagne oder der gut gefüllten Gemüse und Obstplatte auf seine Kosten. Nach dem Essen kann man die Insel erkunden und so das Farbenspiel zwischen grünen Pflanzen und Palmen, weißem Strand und türkis gefärbten Wasser bewundern. Auch kann man am Strand chillen oder baden gehen. Beim Baden sieht man sogar den einen oder anderen Rochen, die sich hier bis an den Strand trauen. Je später es wird desto mehr Boote verlassen die Insel bis wir schließlich den Strand fast für uns alleine haben. Schöner sieht es in keinem Bilderbuch aus. Doch auch wir müssen leider diesen paradiesischen Ort gegen Abend wieder verlassen. Am nächsten Tag folgt nun noch ein Highlight der Reise. Schnorcheln mit Walhaien steht auf dem Programm. Mit dem Boot erreichen wir nach einer Stunde Fahrt über das offene Meer die Walhairegion. Hier hat das Wasser nur eine Tiefe von 40 Metern. Bereits viele andere Boote befinden sich bei unserer Ankunft im Walhaigebiet. Es sind jedoch genügend Haie für jeden da. Unzählbar viele Flossen ragen in den Himmel. Sobald ein Walhai in die Nähe des Bootes kommt geht es schnell. Der Guide brüllt „JUMP JUMP JUMP“. Zwei Personen und der Guide springen ins Wasser und schwimmen mit Flossen, Taucherbrille, Schnorchel und teilweise mit der Kamera dem Hai hinterher. Hat man Glück kann man gleich zwei oder drei der riesigen Tiere gleichzeitig bestaunen. Neben einem Walhai fühlt man sich selbst winzig. Es ist jedoch ein einmaliger Anblick einem solch großem und schönen Tier gegenüber zu stehen. Entfernt sich der Hai zu weit vom Boot schwimmt man zurück zum Boot und die nächste Gruppe ist an der Reihe. So geht das Ganze 2 Stunden ohne Pause. Danach geht es auch leider schon wieder zurück.(...)

    Zusammenfassend kann gesagt werden, wer eine Wasserratte ist, auf kristallklares Wasser, strahlend weise Strände oder Maya Ruinen steht für den ist die Reise ein Muss.

    Danke ruf für das Anbieten dieser Reise und ich hoffe, dass noch viele andere die Möglichkeit haben die Reise so oder in ähnlicher Form zu erleben.

    Du willst mehr lesen? Hier ist Svens ganz ausführlicher Reisebericht.

  • 09.10.2018

    Abenteuer Mexiko

    Carmen
    ×

    Abenteuer Mexiko

    Reiseziel: Mexiko Rundreise - Mexiko Rundreise // Rundreise Mexiko // August 2018

    Das Abenteuer Mexiko begann mit der Ankunft in Cancún und dem bestgelaunten Busfahrer der Stadt. Er drehte die mexikanische Musik auf und fuhr uns zu unserem ersten Hostel in der Hotelgegend von Cancún. Der erste Abend war eher ruhig, weil jeder vom Flug erschöpft war, also wechselten wir nur unser Geld in Mexikanische Pesos und schlenderten ein bisschen durch die Gegend.

    Am nächsten Morgen bekamen wir unerwartetes bereits inbegriffenes Frühstück von dem Hostel und starteten danach mit den zwei Vans von xcape (die Reiseveranstalter) in Richtung Mérida. Auf der Fahrt hatten wir zwei Stops, der eine war die Ruine von Chichénn Itza, welche wirklich beeindruckend war und die Cenote Ikil, die leider zu touristisch war. Am Abend kamen wir erschöpft von der Busfahrt und den Ausflügen in Mérida an und haben noch eine spontane City- Tour (unglücklicherweise bereits im Dunkeln) gemacht, die uns zumindest einen kleinen Eindruck von der Stadt verschaffte. Am nächsten Morgen ging es weiter nach Campeche, wieder mit 2 großen Stops. Besonders die Cenoten waren beeindruckend, weil das Wasser glasklar und sehr tief war, ein wirklich schönes Badeerlebnis mitten in der Natur. Außerdem war der Transport zu den Cenoten sehr abenteuerlich, mit Pferden, die einen einfach zusammengebauten Wagon zogen auf selbstverlegten Schienen. Danach ging es zu der zweiten Ruine und im Anschluss in das Schokoladenmuseum.

    Der nächste Punkt auf der Liste war die Dschungel-Tour in Palenque, die ebenfalls eine Ruine für uns bereithielt. Die anschließende kleine Wanderung durch einen echten Dschungel war allerdings eine Erfahrung wert und unsere Übernachtung in dem Dschungel-Hotel auch. Abends trafen wir uns alle zum gemeinsamen Abendessen und in dem Restaurant wurde uns eine einzigartige Show geboten. Früh am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg zu den ersten Wasserfällen, die wirklich atemberaubend waren. Es war ein Meer von vielen kleineren Wasserfällen, man konnte überall baden und aufgrund der frühen Ankunft waren wir als Gruppe alleine dort, was dem ganzen noch mehr Charme verlieh. Daraufhin machten wir uns auf den Weg in die Berge, nach San Cristóbal. Die Stadt war wunderschön, sie hatte einen großen Gemüse- und Obstmarkt, aber auch einen riesigen Markt für alles Mögliche, von Schmuck bis Ponchos gab es alles für wenig Geld zu kaufen. Wir genossen alle die freie Zeit und waren am Abend gemeinsam auf der Dachterrasse eines Restaurants essen. Der einzige Programmpunkt war die Bootsfahrt durch den Cañon del Sumidero. Eine wundervolle Aussicht von dem Wasser aus.

    Auf dem Rückweg nach Palenque hielten wir an zwei Wasserfällen, die einen Besuch sicher wert waren. Angekommen in der Stadt Palenque, schlenderten wir am Abend noch durch die Kleinstadt und gingen früh schlafen. Am nächsten Tag steuerten wir die langersehnte Stadt Tulum und somit die Strandtage an. Vorher hielten wir allerdings noch an einer Lagune und einer weiteren Cenote. Beide Stops waren sehenswert. Als wir in Tulum ankamen, machten wir zunächst eine Führung durch Ruinen, die direkt am Strand lagen und checkten danach in unser „Natur-Hotel“ ein, das nur mit kleinen Häuschen und geringem Standard ausgestattet war, aber wir gewöhnten uns schnell an die Umstände und ich persönlich fand es einfach nur toll einen 2 minütigen Weg zum Strand zu haben, der leider zu dieser Zeit mit Algen befallen war und dementsprechend es nicht möglich war im Meer baden zu gehen. Aufgrund dessen hat Philis, unsere Reiseleiterin, mit den Mitarbeitern von ruf in Deutschland kurzfristig einen optionalen Ausflug organisiert, der sich absolut gelohnt hat! Wir fuhren mit Taxen zu einer weiteren Cenote und hatten eine Tour von ca. 1std, die darin bestand in der Cenote zu schnorcheln und in eine Höhle zu schwimmen, die aussah wie eine Tropfsteinhöhle. Ein unvergessliches Erlebnis.

    Nach einem weiteren Strandtag ging es dann weiter nach Playa del Carmen, wo uns eine wirklich coole Stadt erwartete, die wir am Anreisetag erkundeten. Am Tag darauf fuhren wir mit einem echten Party-Boot Richtung Isla Mujeres mit wunderschönen Karibik-Stränden und danach zur Isla Contoy, die unter dem Naturschutz stand. Kurz vor der Insel hatten wir die Möglichkeit zu schnorcheln und haben unter anderem einen Katzenhai gesichtet, der gerade sein Mittagessen verspeiste. Auf der Insel haben wir alle zusammen gegessen und genossen die menschenleeren Strände. Die Rückfahrt war eine feuchtfröhliche Party mit mexikanischer Musik.

    Am letzten Tag stand nochmal ein wahres Highlight an. Wir machten uns früh auf den Weg zu einer Tour, bei der wir mit Walhaien schnorcheln konnten. Wir fuhren mit dem Boot ca. 45min raus auf das Meer und hielten an einer Stelle, wo um die 50 Walhaie waren. Wir durften immer zu 2. und einem Guide ins Wasser und hatten weniger als 1m Abstand von diesen riesigen Tieren. Ein Erlebnis was man im Leben nie wieder vergisst. Dann stand auch schon der letzte Abend an, den wir fast vollständig mit einer kleinen „Hausparty“ ausklingen ließen.

  • 28.08.2018

    Eine Reise, die sich lohnt

    Janna
    ×

    Eine Reise, die sich lohnt

    Reiseziel: Mexiko Rundreise - Mexiko Rundreise // Rundreise Mexiko // August 2018

    Warum ich mich für die Reise nach Mexiko entschieden habe? Ehrlich gesagt weiß ich es nicht genau, aber als ich mich mit dem Land auseinandergesetzt habe, war mich klar, dass ich dort hin möchte. Somit ging für mich und 19 Andere vom Flughafen Köln-Bonn nach Cancún. Die Leute waren super nett und man hat direkt jemanden gefunden mit dem man sich gut verstanden hat. Der Flug verlief problemlos und so landeten wir gut 11 Stunden später in Mexiko. Die erste Nacht verbrachten wir in einem Hostel, was für mich persönlich gewöhnungsbedürftig aber nicht weiter schlimm gewesen ist. Am nächsten Morgen lernten wir die zwei Kleinbusse kennen, in denen wir in den nächsten zwei Wochen eine Menge Zeit verbringen würden. Im Ernst. Natürlich habe ich Mexiko als eine Rundreise gebucht, aber mir war nicht bewusst, dass wir täglich circa 6 Stunden im Bus verbringen würden. Naja man muss, denke ich, Kompromisse eingehen, wenn man viel von einem Land sehen möchte und wir haben definitiv eine Menge gesehen.

    Also ging es für uns von Cancún weiter nach Mérida. Auf dem Weg dorthin machten wir mittags einen Stopp an der Maya-Ruine Chichén Itza und haben danach gemeinsam gegessen. Die Cenote, die wir uns am Nachmittag angesehen haben, war leider ziemlich touristisch und überfüllt. Aufgrund der Stopps haben wir Mérida leider nicht mehr im Tageslicht sehen können. Schade, weil Mérida bestimmt eine schöne Stadt ist.

    Am nächsten Tag haben wir uns in unseren Bussen auf den langen Weg nach Campeche gemacht. Auf dem Weg gab es wieder Stopps. Uxmal hat sich meiner Meinung nach definitiv gelohnt, auch wenn die geführte Tour etwas einschläfernd war. Die Cenote, die wir uns an diesem Tag angesehen haben, war sehr abgelegen und deshalb nicht so touristisch, sodass wir dort alleine waren. Auch Campeche haben wir deswegen leider nicht mehr im Hellen sehen können.

    Unsere nächste Tour ging nach Palenque, wo wir die Nacht in einem Dschungelhotel verbringen sollten. Zugegeben, wir Mädels hatten etwas Respekt davor, in unseren Zimmern vielleicht etwas zu finden, was man im Dschungel lieber nicht finden möchte. Aber außer ein paar kleinen Spinnen haben wir nichts gefunden. Auf dem Weg zum Hotel stoppten wir wieder bei Ruinen und dann ging es in den „Dschungel“. Ich würde es eher Wald nennen, aber wer gerne Bäume fotografiert, wird hier bestimmt auf seine Kosten kommen.

    Die nächste Reise sollte wieder ziemlich lang werden, aber das waren wir mittlerweile schon gewohnt. Diesmal ging es nach San Cristóbal de las Casas. Die Stadt liegt auf etwa 2100m Höhe und ist wirklich sehr schön. Diesmal haben wir die Stadt sogar im Tageslicht sehen können, aber auch nur, weil wir dort zwei Nächte verbringen konnten. Auch an diesem Tag haben wir wieder einen Stopp gemacht und zwar bei den Cascadas Roberto Barrios. Die Wasserfälle waren definitiv eines meiner Highlights der gesamten Reise. Später haben wir dann unseren Weg nach San Cristóbal fortgesetzt.

    Am nächsten Tag fuhren wir zum Cañon del Sumidero, wo wir eine Bootstour machten. Der Cañon ist wirklich beeindruckend gewesen. Weil wir schon mittags wieder auf dem Weg zurück nach San Cristóbal waren, konnten wir uns nachmittags die Stadt noch etwas ansehen. Abends haben wir uns in Gruppen auf die Suche nach einem Restaurant gemacht. Und es lohnt sich wirklich mal das mexikanische Essen auszuprobieren!

    Am nächsten Morgen machten wir uns wieder auf den Weg nach Palenque. Auf dem Weg schauten wir uns zwei Wasserfälle an, die sich beide sehr gelohnt haben. Auf jeden Fall konnte man da sehr gut Fotos machen ;).

    An Tag 8 stand Xpujil auf dem Plan. Und wieder ging es zu Maya-Ruinen, die auch aussahen, wie Maya-Ruinen eben aussehen. Die Tour war leider wieder etwas lang und aufgrund des Wetters auch ziemlich anstrengend.

    Am nächsten Morgen ging es auf den Weg nach Tulum. Ich hatte mich besonders auf Tulum gefreut, weil ich die Bilder im Internet schon toll fand. Diesmal hatten wir drei Nächte in einem Hotel worüber wir uns ziemlich gefreut haben. Das lange Busfahren jeden Tag hatte schon ganz schön geschlaucht. Bei diesem Hotel handelte es sich um Hütten direkt am Strand. Das hatte sich zu Hause noch ganz gut angehört. Als wir jedoch da waren, war ich ehrlich gesagt ein bisschen geschockt. Wir hatten mit unserer Hütte wohl noch ein ganz gutes Los gezogen, obwohl die Löcher im Dach schon ein wenig beunruhigend waren. Strom gab es nur nachts und eine Klimaanlage gab es erst gar nicht. Dafür einen Ventilator, der nachts nur großen Lärm machte ohne, dass wir etwas von der Luft mitbekommen haben. Ich glaube ich muss nicht sagen, wie heiß es in diesen Hütten war, oder? Naja in Tulum gab es schöne Restaurants und auch endlich die Möglichkeit ein paar Souvenirs zu kaufen. Nach den drei Tagen, die man auch nur begrenzt am Strand verbringen konnte, weil der voller Algen war, machten wir uns auf den Weg nach Playa del Carmen. Hier haben wir in einem Ferienhaus gewohnt, welches in verschieden große Wohnungen unterteilt war. Die letzten drei Tage dort waren wirklich sehr schön. An einem Tag sind wir zur Isla Contoy gefahren, einer Insel, die gleichzeitig auch Naturschutzgebiet und somit relativ menschenleer ist. Am letzten ganzen Tag haben sich einige von uns dazu entschieden an einer Walhaitour teilzunehmen. Da hatte man die Möglichkeit mit den Walhaien im Meer zu schnorcheln und ich muss sagen, es hat sich auf jeden Fall gelohnt das Geld dafür auszugeben.

    Insgesamt kann ich sagen, dass sich Mexiko auf jeden Fall für mich gelohnt hat. Die Mitreisenden waren super nett und das Gleiche gilt für unsere Teamerin Phillis, sowie für unseren Local Guide und die Busfahrer, mit denen wir viel Zeit verbracht haben.

  • 23.08.2018

    Eine Reise voller Erinnerungen

    Leif
    ×

    Eine Reise voller Erinnerungen

    Reiseziel: Mexiko Rundreise - Mexiko Rundreise // Rundreise Mexiko // August 2018

    Die Reise begann, wie man es wohl erwartet – am Flughafen. Genauer auf einer Dachterrasse des Flughafens Köln/Bonn, auf der sich schon mehr als eine Stunde vor offiziellem Treffen die ersten Teilnehmer der Expedition versammelten. Unter den brütenden Strahlen einer Sonne, wie sie kaum jemals über Deutschland scheint, lernt man sich oberflächlich kennen und spekuliert darüber, dass es in Cancún derzeitig eigentlich auch nicht wärmer sei (was waren wir naiv!). Als schließlich die Zeit gekommen ist, beginnt die Versammlung vor dem Check-In – immer neue unbekannte Gesichter trudeln ein, zwar stoßweise nacheinander, doch trotzdem zu viele um sie sich alle zu merken. Nach Gepäckabgabe und obligatorischer Sicherheitskontrolle schließlich Anstehen am Gate, dabei mehr als genug Zeit für das Knüpfen erster Kontakte und ein einleitendes Gruppenfoto. Dann der Flug, über zehn Stunden lang und denkbar ereignislos, bis zur Ankunft in Cancún. Dort weniger später die Erkenntnis: Mexiko ist doch wärmer als Deutschland, weil schwüler. Das Schwitzen beginnt. 

    Als erste Sehenswürdigkeit folgt wenig später das Las Vegas von Mexiko, die Partymeile von Cancún mit ihrem Potenzial zu visueller und akustischer Überforderung. Das erste Hotel Señor Frog’s stellt sich als bessere Jugendherberge heraus, die erste Nacht wird im Sammelzimmer samt Hochbetten verbracht. 

    Trotz unnatürlich langem Tag zuvor und Schlafunterbrechungen gelingt das frühe Aufstehen hervorragend, ist doch der natürliche Tag-Nacht-Rhythmus mittlerweile vollends ausgeschaltet. Gleich nach dem Frühstück bei zauberhaftem Blick auf Meer und Stadt geht es los in die Busse – zwei Kleinbusse, vielmehr Großtaxen der Firma Xcape, von welcher wir auch großzügigerweise Mützen und knallorangene Stoffsäcke spendiert bekommen (beide sollen sich schließlich bewähren). Dann beginnt die erste Fahrt, etliche Kilometer über schnurgerade Straßen durch schier ewigen mexikanischen Urwald. Es folgt der erste Stopp, das wohl beliebteste Postkartenmotiv von ganz Mexiko: Chichen Itza, die spät- und postklassische Mayametropole mit der berühmten Pyramide des Cuculcán (ja, genau die Pyramide, die man immer als Beispielbild der Maya-Architektur zu sehen bekommt). Zu dem umwerfenden Anblick gesellt sich die Führung durch einen originalen Maya, der die Merkmale der Pyramide ebenso wie des nahegelegenen Ballspielplatzes – des größten des alten Mexiko überhaupt – erläutert. Gemeinsam wird vor der Pyramide in die Hände geklatscht, was ein Echo ähnlich dem Schrei des Quetzal-Vogels zur Folge hat. Nach dem Gang zur nahegelegenen heiligen Quelle von Chichen Itza wird der Besuch durch einen prallen Regenschauer abgerundet.
    Kurze Zeit später folgt das Mittagessen in einem mexikanischen Restaurant, das uns erstmalig mit der einheimischen, vor allem auf allgegenwärtigen Tortillas basierenden Küche vertraut macht. (...)

    Obwohl wir zwei ganze Tage in Playa del Carmen verbleiben, kommt keine Langeweile auf. Der erste Tag ist reserviert für die schon im Voraus gebuchte Bootstour zur Isla de Mujeres und Isla Contoy. Erstere ist eine allzu besiedelte Badeinsel mit fast schon klischeehaft schönem Strand, an dem wir ausgiebig baden, bevor es weitergeht mit dem Boot. Es folgt Schnorcheln mitten im Meer – nebst beeindruckendem Korallenriff ziehen vor allem zwei Haie und ein Rochen die Aufmerksamkeit auf sich. Wenig später erreichen wir die kaum besiedelte Isla Contoy mit ihren ebenso grandiosen Badestrand und einem Restaurant, das neben geschmackloser Lasagne (wohl für ausländische Fischverächter) einen großartigen, vor Ort gefangenen Fisch serviert. Trotz kurzem Regenschauer ist jeder begeistert – obgleich sich bei mir ein großflächiger Sonnenbrand abzeichnet. (...)

    Schon bricht der letzte Tag der unvergesslichen Reise an. Doch da der Flug erst abends geht, bleibt zuvor noch einige Freizeit im lebendigen Playa del Carmen. Ich nutze sie zu einer Sichtung der Fußgängerzone in kleiner Gruppe; als letztes Kulturerlebnis stehen zwei Tequila-Verkostungen in einschlägigen Läden auf dem Plan. Der Umtausch der verbliebenen Pesos beendet schließlich symbolisch den Aufenthalt. Gegen 16 Uhr Ortszeit verlassen wir schließlich mit den Bussen unsere Apartments, es geht zurück zum Flughafen. Eine eigenartige Nacht steht vor uns, die dank Zeitverschiebung vom Abend gleich in die Mittagszeit übergeht. Schlafen gelingt mäßig, doch ausreichend, Unterhaltung wird durch das Bordprogramm samt Filmen garantiert. Nach relativ kurzweiligen neun Stunden erreichen wir Köln. Während für manch einen die Reise hier ihr Ende findet, sehe ich bei der Verabschiedung von den anderen einer zusätzlichen Zugfahrt bis nach Kiel entgegen, die sich bis in die Abendstunden hinzieht. Doch ist eines schon die ganze Zeit klar: Dass die vergangenen zwei Wochen Erinnerungen mit sich brachten, von denen man noch ein Leben lang zehren kann. 

    Jetzt bist du infiziert vom Mexikofieber und willst mehr lesen? Das kannst du haben: Hier ist Leifs sehr umfangreich geschriebener Reisebericht!

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