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Sri Lanka Rundreise


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  • 05.09.2017

    Eine atemberaubende Reise

    Valerie
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    Eine atemberaubende Reise

    Reiseziel: Sri Lanka Rundreise - Sri Lanka // Rundreise Sri Lanka // August 2017

    Am 01.08.2017 machten mein Bruder und ich uns auf den Weg nach Frankfurt, um unsere erste gemeinsame Reise ohne Eltern anzutreten. Wir wussten beide nicht ganz, was uns zwei da jetzt erwartet, da wir noch nie mit einer Reisegruppe gereist sind. Doch kaum haben wir unsere Reisegruppe am Flughafen getroffen, waren alle mulmigen Gedanken verschwunden. Dort angekommen, haben wir direkt alle eingecheckt und dann ging unser Abenteuer auch schon los. Von Frankfurt nach Abu Dhabi und dann weiter nach Sri Lanka. Vom Flughafen aus ging es dann direkt in unser erstes Hotel nach Colombo. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde lernten wir auch unseren einheimischen Guide Nala kennen, der uns die ganze Reise über begleitet hat und jederzeit eine Antwort auf alle Fragen hatte die sich so im Laufe der Reise gestellt haben. In den 3 Tagen in Colombo machten wir eine Stadrundfahrt, durften eine Schule besuchen und konnten somit einen kleinen Einblick in den Alltag von Jugendlichen in Sri Lanka bekommen. Auch hatten wir die Möglichkeit über den Basar zu schlendern, um zum Beispiel einen traditionellen Sari zu kaufen oder frische Kokosnuss zu schlürfen.

    Danach ging es mit unserem Bus auch schon weiter nach Kirhulgala. Nach ein paar Stunden Fahrt ging es dann für alle mit Schwimmwesten ausgerüstet zur Raftingtour durch die Stromschnellen umgeben vom tropischen Regenwald. Ich glaube ich spreche für alle wenn ich sage, dass das eins der vielen Highlights der Reise war. Anschließend ging es mit einem landestypischen „Zug“ (Man sollte sich keine deutsche Bahn vorstellen ;)) weiter nach Bandarawela. Die Strecke schlängelt sich über Teeplantagen und kleine Wälder und bietet somit eine spektakuläre Aussicht und ein tolles Fotomotiv. In Bandarawela, hat die Zugfahrt dann für uns geendet und wir wurden mit einem landestypischen Buffet im Hotel empfangen. Allgemein kann ich über das Essen nur positives sagen. Vor allem konnte ich mich als Veganerin super einfach und extrem lecker ernähren. ( Fleischesser keine Angst! Es gibt auch Fleisch; also für jedermann was dabei ;) )

    Die darauffolgenden Tage machten wir noch eine Wanderung die uns über Teeplantagen und den Dschungel führte, konnten einen einheimischen Kinofilm anschauen, oder einfach die Stadt erkunden.

    Dann besuchten wir noch den Udawalawe-Nationalpark. Dort konnten wir das Elefantenwaisenhaus besichtigen und anschließend starteten wir in unsere Jeepsafari. Wir hatten das Glück neben unzähligen Elefanten auch Pfaue und sogar ein Krokodil zu sehen. Am kommenden Tag ging es nach Ella auf den 1141m hohen Adams’s Peak. Von hier oben hatten wir eine atemberaubende Aussicht auf das Umland. Auf dem Weg nach Kandy besuchten wir noch eine Teefabrik. Dort hatten wir die Möglichkeiten, die einzelnen Schritte der Teeproduktion zu sehen und im Anschluss selbst eine Tasse Tee zu probieren. In Kandy besuchten wir eine Show die von einheimischen Tänzern bis hin zu Feuerläufern einiges geboten hat. Nach der Show besuchten wir den Zahntempel in Kandy der für die Buddhisten eine der beliebtesten Pilgerstätten ist. Weiter auf dem Weg nach Dambulla besuchten wir noch einen anderen Tempel und einen Gewürzgarten, in dem alles wächst, was man so an Gewürzen kennt. Wir durften einige der selbst produzierten Produkte testen und bekamen sogar kostenlos eine Kopfmassage.

    In den darauffolgenden Tagen besuchten wir noch eine Bergfestung in Sigiriya und hatten die Möglichkeit am Strandtag einfach mal die Seele baumeln zu lassen und zu relaxen.

    Dann ging es auch schon wieder weiter in die nächste Stad; nach Polonnaruwa. Dort erklärte uns ein deutscher Affenvorscher einiges über die Primaten. Diese konnten wir dann auch hautnah erleben und atemberaubend nahe Fotos schießen.

    Weiter ging es zur letzten Station unserer Reise: Negombo. Dort wartet unser letzter Abend. In einem Restaurant am Strand bekamen wir ein letztes Mal ein gigantisches landestypisches Buffet und reflektierten noch einmal alle unsere Highlights und tollen Erlebnisse der Reise, wobei dem ein oder anderem auch schon die Tränen über die Wange gekullert sind.

    Am Folgetag ging es dann leider schon wieder zurück nach Deutschland und eine atemberaubende Reise ging zu Ende.

    Danke RUF! 

  • 30.09.2016

    Meine erste Sri Lanka Reise

    Verena
    ×

    Meine erste Sri Lanka Reise

    Reiseziel: Sri Lanka Rundreise - Sri Lanka // Rundreise Sri Lanka // Juli 2015

    Tag 1 Colombo: Nach einem entspannten Flug wurden wir von unserem Guide bereits am Flughafen Colombo erwartet. Wir wechselten gleich noch den ersten Schwung Geld und schon ging es mit unserem komfortablen Bus zum ersten Hotel. Wir waren total positiv überrascht als wir gleich in unsere Zimmer konnten, da es ca. 5:00 Uhr morgens war und wir ja eigentlich erst für die darauffolgende Nacht gebucht hatten. So konnten wir uns wenigstens noch ein bisschen ausruhen bevor wir zum Frühstück gingen und dann unsere Fahrt zur Schule antraten. Die Führung der einheimischen Schüler war sehr interessant. Man bemerkte, dass die Jugendlichen dort sehr zur Selbstständigkeit erzogen werden.

    Tag 2 Kitulgala: Am nächsten Morgen brachen wir nach Kitulgala auf. Vom dem dortigen Hotelzimmer aus konnte man einen riesigen Garten betreten, der direkt am Fluss Keleni lag. Wir überquerten per Kanuboot den Fluss, gingen im Regenwald spazieren und danach folgte das Rafting, das genau an unserem Hotel wieder endete. Entgegen meiner Erwartungen machte es unglaublich viel Spaß. Man wollte gleich nochmal durch die kleinen Stromschnellen fahren. Besonders cool war auch das Bodyrafting, das wir zum Schluss noch machen konnten. Man lässt sich ohne Boot mit der Strömung mittreiben.

    Tag 3 Hatton-Bandarawela: Erst ging es mit dem Bus nach Hatton zum Bahnhof. Der Zug Richtung Bandarawela kam sogar pünktlich, was für Sri Lanka eher ungewöhnlich ist. Die Zugfahrt war eine coole Erfahrung. Zuerst mussten wir noch stehen aber irgendwann erkämpften wir uns Sitzplätze, von denen aus man sehr gut die tolle Landschaft und die Teeplantagen fotografieren konnte. In Bandarawela hat uns unser Guide ein bisschen durch die Stadt und die Märkte geführt. Unglaublich wie unterschiedlich das im Gegensatz zu Deutschland ist. Den Abend verbrachten wir in der Bar des Hotels, bevor wir erschöpft ins Bett fielen.

    Tag 4 Bandarawela: Als wir nach einer 45-minütigen sehr kurvigen Busfahrt hoch oben auf einem Berg anhielten wusste noch niemand was uns erwartete. Wir brachen von dort zu unserer Wanderung auf, die ein echtes Highlight war, da wir sprichwörtlich über Stock und Stein gingen. Ca. 18 km standen am Ende auf meiner Uhr. Dennoch war es trotz der enormen Anstrengung ein toller Tag, da wir die lange Strecke als Gruppe zusammen meisterten und sich niemand allein fühlen musste. Kleine Vans brachten uns zum Schluss noch zu dem Aufstieg zum höchsten Wasserfall Sri Lankas. Dort angekommen erfrischten wir uns erst einmal im Wasserbecken und konnten stolz auf unsere super Leistung sein. Tag 5 Bandarawela: Ausschlafen und entspannen war angesagt. Ein paar gingen in ein Kino und sahen sich einen landestypischen Liebesfilm an. Nachmittags ging es nach einem tropischen Regenschauer wieder zu einer Wanderung, damit wir nicht einrosteten ,-) Ich fand es toll, dass es kurz vorher geregnet hat, so konnte man erkennen, dass viele kleine Auskerbungen z.B. am Rande eines Weges dafür gemacht waren, dass das Wasser abfließen kann. Nach ca. 2 Stunden erreichten wir einen Tempel, in dem wir zusammen mit Mönchen meditieren konnten und im Anschluss daran alle ein gesegnetes Armband erhielten.

    Tag 6 Kandy: Während der Fahrt nach Kandy besichtigten wir die Teefabrik „Mackwoods“ und probierten den beliebten schwarzen Tee. Am Abend war es endlich soweit den Zahntempel anzuschauen. Ich hatte schon viel darüber gehört und mich darauf gefreut, doch leider waren sehr sehr viele Touristen dort und man wurde nur von Raum zu Raum geschoben. Wir hatten aber Glück, dass wir unter anderem den Raum sehen konnten, in dem der Zahn Buddas aufbewahrt wird, da dieser nur immer zu bestimmten Tageszeiten geöffnet wird.

    Tag 7 Kandy: Heute war ein ganz besonderer Tag, wir würden zum ersten Mal Elefanten sehen. Es ging ins Waisenhaus nach Pinnawela. Sehr schön war mit anzusehen, wie die Herde zum Fluss ging und dort badete. Die Elefanten schienen sich richtig wohl zu fühlen und einigen plantschten im kühlen Nass. Einige von uns fuhren danach noch in den botanischen Garten. Für den Rückweg ins Hotel nahmen wir ein Tuk Tuk in dem wir fast schon um unser Leben fürchteten, da wir anscheinend einen besonders riskanten Fahrer erwischten, ansonsten ist Tuk Tuk fahren ein echtes Muss ? Nach dem vielen Reis und Curry gönnten wir uns an diesem Abend ein europäisches Essen bei Pizza Hut.

    Tag 8 Dambulla: Auf der Fahrt nach Dambulla besuchten wir wieder einmal eine Tempelanlage und auch eine Gewürzplantage, in der wir viele verschiedene Gewürze/Pflanzen vorgestellt bekamen und anschließend noch einkaufen konnten. Man sollte vorsichtig sein und sich nicht zu viel andrehen lassen, da die Verkäufer ziemlich aufdringlich waren. Die kurze Massage die wir vor Ort bekamen war allerdings super entspannend. Ein kleines Highlight waren die Höhlentempel die wir noch besucht haben. Auf dem Weg nach oben zur Höhle sind uns unzählige Affen begegnet, von denen wir wahrscheinlich sogar mehr Fotos als vom Tempel selbst gemacht haben ,-) Den Nachmittag ließen wir noch im erfrischenden Pool ausklingen.

    Tag 9 Dambulla: Es ging zum Sigiriya Felsen, darauf hatten wir uns besonders gefreut aber es war auch ein bisschen Respekt dabei, da wir wussten, dass es 1860 Stufen in die Höhe ging. Jedoch war es dann doch nicht so anstrengend wie befürchtet, da immer wieder flache Strecken dazwischen waren. Über Mittag entspannten wir etwas im Hotel, bevor es um 15:00 Uhr zum Nationalpark losging. Wir sahen sehr viele der 500 Elefanten die dort leben und noch ein paar andere Tiere. Besonders am Wasser halten sich die Elefanten gerne auf.

    Tag 10 Polonnaruwa: Aufbruch Richtung Polonnaruwa. Unterwegs besichtigten wir eine Ruinen Stadt, die zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Nach Ankunft im Primate Field Research Camp haben wir uns für einen Bootsausflug zu einer kleinen Insel im See entschieden, auf der nur Vögel leben und davon ganz verschiedene Arten. Alleine die Fahrt dorthin war schon ziemlich schön, sehr cool war aber auch der Sonnenuntergang den wir von dort aus beobachteten, während wir schwarzen Tee aus Kokosschalten tranken.

    Tag 11 Negombo: Die Fahrt nach Negombo war sowohl anstrengend als auch lustig. Ca. 5 Stunden muss man dafür einplanen, wir haben uns aber ein paar Spiele ausgedacht oder geschlafen, so ging der Tag sehr schnell rum.

    Tag 12 Negombo: Morgens wurde ein Ausflug auf dem Zimtkanal angeboten, nachmittags stand eine Ganzkörpermassage auf dem Programm, die man auch empfehlen kann. Wir genossen den Tag noch etwas am Strand und im Meer, ehe wir abends zu einem uns unbekannten Ziel aufbrachen. Nach ein paar Minuten Gehzeit kamen wir an der Coco Beach Bar an, wo schon für uns eingedeckt war. Wir bekamen zur Begrüßung eine King Coconut um das erfrischende Kokoswasser zu schlürfen. Unsre Guides hatten ein super leckeres sri lankisches Menü für uns vorbestellt, bei dem wirklich für jeden etwas dabei war. Wir beobachteten den – an diesem Tag perfekten – Sonnenuntergang und saßen später noch zusammen um die Reise Revue passieren zu lassen.

    Tag 13 Negombo: Gemütliches Frühstücken stand heute auf dem Programm. Um 12:00 Uhr mussten die Zimmer geräumt werden. Wir konnten unser Gepäck alle in ein Zimmer stellen, sodass wir später noch die Möglichkeit hatten uns zu duschen. Mit dem Tuk Tuk ging es für die meisten noch in die Stadt um ein paar Souvenirs zu shoppen. Gegen Abend fuhren wir die kurze Strecke zum Flughafen und mussten uns dann von Sri Lanka als auch von unseren Guides verabschieden.

    Die Reise war insgesamt sehr schön und toll organisiert, obwohl es die allererste Sri Lanka Reise war. Für mich persönlich waren es zu viele Tempelbesichtigungen, da es immer das gleiche zu sehen gibt. Alles andere hat mir gut gefallen und ich bin froh die Reise gebucht zu haben. Gerne wieder mit ruf.

  • 30.08.2016

    Eine Reise, die viel zu schnell vorbei war

    Tamsyn
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    Eine Reise, die viel zu schnell vorbei war

    Reiseziel: Sri Lanka Rundreise - Sri Lanka // Rundreise Sri Lanka // August 2015

    Sri Lanka Rundreise 02.08.2016 – 15.08.2016 1. Tag Colombo Nach einer herzlichen Begrüßung konnten wir auf der Fahrt in Richtung Colombo schon mal einen ersten Eindruck von der bunten Vielfalt Sri Lankas gewinnen. Zunächst stand ein Besuch an einer Schule in Colombo an. Wir bekamen einen kleinen Rundgang und einen Einblick in das Schulsystem Sri Lankas und mussten alle feststellen, dass dieses gar nicht so anders ist, als bei uns in Deutschland. Anschließend erzählten uns ein paar Schüler etwas über die Projekte, die am St. Peter’s College stattfinden. Alle waren total nett und wir bekamen schon am ersten Tag ein kleines Souvenir überreicht: Ein Zertifikat der Schule für die Teilnahme an dieser Interaktion – ein wirklich tolles Andenken! Anschließend stand noch eine Stadtrundfahrt durch Colombo an, (...)

    2. Tag Kitulgala Am zweiten Tag ging es weiter nach Kitulgala mitten im Dschungel. Nach der Ankunft am Mittag, ging es am Nachmittag auf eine kleine Wanderung. Wir konnten schon erste Tiere, wie Echsen, Streifenhörnchen, bunte Schmetterlinge und sogar eine kleine Schlange sehen. Aber auch die Landschaft war ganz schön atemberaubend. Eine Abkühlung nach dem Wandern gab es dann bei einer Rafting-Tour. Unser Mädels-Boot kam aus dem Kreischen kaum wieder heraus und wir hatten alle super viel Spaß. Ausgehungert und müde kamen wir zurück in unser Hotel. Ein toller Tag!

    3.-5. Tag Bandarawela Um 9 Uhr am nächsten Morgen ging es zunächst mit dem Bus zum Bahnhof Hatton. Heute sollte es nämlich per Zug zu unserem nächsten Ziel, nach Bandarawela gehen. Nachdem wir uns ein paar Sitzplätze hart erkämpft hatten, konnten wir die Aussicht auf Teeplantagen, Wasserfälle und sogar ein paar Affen genießen. In Bandarawela konnten wir am Nachmittag noch den Markt besuchen und interessante Früchte, wie die Jackfrucht oder auch eine Bananenblüte bestaunen. Abends war dann beim Karaoke-Abend noch einmal unser musikalisches Talent gefragt. Am nächsten Tag ging es schon um 8 Uhr los auf eine 17 Kilometer lange Wandertour. So schlimm wie es sich anhört, war es aber absolut nicht. Gleich am Eingang der Strecke begrüßten uns Affen, und die Aussicht die man unterwegs über die gesamte Umgebung hatte, war einfach nur toll. Mit einem leckeren Lunchpaket und natürlich ausgerüstet mit einer Kamera, entstanden hier noch mehr tolle Urlaubserinnerungen. Ziel unseres Trails war der größte Wasserfall Sri Lankas, den wir nach gut 8 Stunden Wanderung erreichten. An unserem dritten Tag in Bandarawela konnten wir am Vormittag erstmal ausschlafen, ein paar Postkarten schreiben, oder einfach mal die Sonne genießen. (...) In einem buddhistischen Tempel durften wir zusammen mit einigen Mönchen an einer echten Meditation teilnehmen, wonach man sich wirklich total gut fühlt. Als kleines Andenken gaben uns die Mönche ein gesegnetes Armband, dass uns Glück, Liebe und Gesundheit bringen soll.

    6.-7. Tag Kandy Weiter geht unsere Rundreise nach Kandy. Auf dem Weg dorthin haben wir an einer Teeplantage gehalten, unser local guide hat uns erklärt, wie der Tee hier produziert wird und am Ende durften wir diesen dann auch selber probieren – sehr lecker! In Kandy selbst durften wir am „Esala Perahera“-Fest (das „Fest des Zahns des Buddhas“) teilnehmen. Eine bunt geschmückte Parade bestehend aus Feuerschluckern, Tänzern und Elefanten läuft während der Festtage jeden Abend durch die Straßen Kandys, wobei einer der Elefanten mit der Schatulle geschmückt ist, in dem sich der Zahn Buddhas befinden soll. Die anderen Elefanten sind aber ebenso eindrucksvoll, mit bunten Lichtern und bestickten Decken, geschmückt. Dieses Fest muss man definitiv einmal im Leben gesehen haben und man darf sich von den vielen Menschen dort auf keinen Fall abschrecken lassen. Am zweiten Tag in Kandy haben wir das Elefantenwaisenhaus Pinawala besucht. Momentan leben hier 80 Elefanten und werden hier liebevoll von den Pflegern versorgt. Zunächst konnten wir hier die Fütterung der Baby-Elefanten sehen, die noch mit der Flasche gefüttert werden müssen – 35 Liter am Tag verteil auf fünf Portionen bekommen diese (noch) kleinen Elefanten. An die großen Elefanten konnte man dann ganz nah heran und sie teilweise sogar streicheln. Um 10 Uhr läuft die Elefantenherde dann an den nahe gelegenen Fluss, in dem sie gemeinsam Baden – schon das Zusehen hat Spaß gemacht. Von den Pflegern wurden die Elefanten gewaschen und massiert und man konnte den Elefanten richtig ansehen, wie sehr sie dies genießen. (...) Abends ging es für uns in eine Sri Lankanische Tanzaufführung. Das Highlight der Show waren zwei Feuerschlucker, die sogar über glühende Kohlen gelaufen sind. Ein aufregender Tag, der aber leider auch irgendwann sein Ende hatte.

    8.-9. Tag Dambulla Unsere Fahrt über die Insel geht weiter Richtung Dambulla. Vorher stand aber noch die Besichtigung einiger Tempel, u.a. des Zahntempels in Kandy an. Die Anlage war sehr schön, allerdings auch sehr touristisch. Der zweite Tempel befand sich mitten in einem Felsen und war total toll anzusehen. Der Tempel in Dambulla selbst hat mir persönlich von allen am besten gefallen. Das Kloster selbst liegt auf einem großen Berg, wo sich über 150 Buddha-Statuen befinden. Der Weg zum Kloster ist komplett umzingelt von Affen. Sie ließen sich zwar fotografieren, waren aber sonst eher Scheu. Abends kamen wir in unserem neuen Hotel an und zur Abkühlung ging es dann noch eine Runde in den Pool. Um am nächsten Tag der größten Hitze aber auch den vielen Touristen auszuweichen, ging es früh morgens hoch auf den Sigeriya-Felsen – eine alte Palast- und Tempelanlage. Den Blick, den man von ganz oben über das Land hat ist absolut unbeschreiblich, aber auch in der Tempelanlage selbst gab es eine Menge zu entdecken, besonders die Wolkenmädchen – eine Wandmalerei an der Innenseite einer Höhle – sind total beeindruckend. Nachmittags konnten wir uns dann bei einer Safari zurücklehnen und Landschaft und Tiere von unserem Jeep aus beobachten. (...) Die Tiere sind teilweise sogar total nahe an den Jeep herangekommen, sodass es auch an Fotomotiven nicht mangelte.

    10. Tag Polonaruwa und Affenforschungsstation Bevor wir unsere vorletzte Unterkunft in Sri Lanka erreichten, besuchten wir noch die Ruinenstadt Polonaruwa. (...) Mittags ging es dann zu der heutigen Unterkunft in einem Affenforschungszentrum. Hier wird das Verhalten der Affen, natürlich ohne Tierversuche, erforscht. Ein paar Leute aus der Gruppe sind mit einem Boot in Richtung der nahegelegenden Vogelinsel gestartet und konnten dort den Sonnenuntergang genießen. Die Anderen wiederum blieben auf der Anlage um sich erstmal zu erholen und natürlich, um Affen zu beobachten. Abends gab es „Egg-Hoppers“ zu essen – wirklich wahnsinnig lecker. Den Abend ließen wir mit einem Film (natürlich über Affen :) ) ausklingen.

    11.-13. Tag Negombo Nun stand schon unsere letzte Busfahrt an, bevor es wieder nach Hause ging. Aber erstmal konnten wir noch drei letzte Tage in Negombo, einer der Hafenstädte Sri Lankas verbringen. Abends angekommen, ging es erst einmal an den Strand zum Fotos machen. Am nächsten Tag gab es die Möglichkeit, eine Bootstour auf dem Zimtkanal zu machen und nachmittags ging es zur Ayurveda-Massage – Entspannung pur. Unseren letzten Abend in Sri Lanka verbrachten wir bei einem leckeren Essen am Strand. (...)

    Und schon waren die zwei Wochen in Sri Lanka vorbei, leider viel zu schnell

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