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Kalifornien Rundreise


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  • 06.09.2018

    Western Wonder- Californication 2018

    Franca
    ×

    Western Wonder- Californication 2018

    Reiseziel: Kalifornien Rundreise - USA // Kalifornien Rundreise // August 2018

    Am 09.07.2018 startete endlich die Reise, auf die ich mich schon mehr als ein halbes Jahr gefreut habe.

    Nach 11 Stunden Flug mit der Lufthansa landeten wir dann auch endlich in San Fransisco. Durch die Zeitverschiebung von 9 Stunden war dort erst mittags, sodass wir noch einen ganzen Tag vor uns hatten.

    Nach der Einreise in die USA trafen wir bereits am Flughafen unsere amerikanischen Guides, Darrek und Tyler, sodass es nach einer ersten kurzen Vorstellung, den wichtigsten organisatorischen Sachen und dem Aufteilen auf die Vans, endlich los ging.

    Trotz des langen Fluges wollten uns die Guides noch am ersten Tag etwas von Amerika zeigen, denn sonst hätten wir außer dem Flughafen und dem Campingplatz nicht viel gesehen. So fuhren wir nach einem kurzen Stopp an einer Tankstelle direkt nach Santa Cruz. Morgens sind wir noch in Deutschland gewesen und am selben Abend schon am Pazifikstrand in Santa Cruz. Was für ein Kontrast!

    Danach fuhren wir zu unserem ersten Camp, dem KOA Watsonville. Dort klärten wir noch die restlichen organisatorischen Sachen und uns wurde gezeigt wie man die Zelte aufbaut. Als Ausnahme mussten wir an unserem ersten Tag nicht kochen, sondern wurden von den Guides bekocht.

    Die nächsten zwei Tage fuhren wir entlang des Highway 1 nach Los Angeles. Wir hielten in Monterey und an der Bixby Creek Bridge, bevor wir am Strand von Morrow Bay gemeinsam den Abend ausklingen ließen.

    Am zweiten Tag auf dem Weg nach LA machten wir zuerst einen Stopp in Santa Barbara. Meiner Meinung nach eine der schönsten kleinen Küstenstädte. Die unzähligen Palmen am langen Pazifikstrand tragen dazu sicherlich einen großen Teil bei.

    Unseren Lunch-Stopp machten wir an diesem Tag bei In-n-Out Burger. Für einen Fast Food Burger war dieser auch echt nicht schlecht. Über Malibu fuhren wir anschließend nach Los Angeles. In Los Angeles angekommen schauten wir uns Beverly Hills sowie den Walk of Fame in Hollywood an.

    Am Walk of Fame war es sehr voll, auch empfand ich ihn als eher wenig prunkvoll, weswegen dieser eher zu meinen Lowlights zählt.

    Da es auf dem Weg zum Griffith-Observatorium brannte konnten wir nicht das Hollywood Sign sehen. Etwas enttäuscht fuhren wir deswegen direkt ins Hotel. Allerdings erwartete uns abends noch ein kleines Highlight. Die Guides fuhren uns nach diesem schon erlebnisreichen Tag an den Santa Monica Pier. Dort verbrachten wir während des Sonnenunterganges noch einige Zeit, aßen etwas, oder konnten, wenn wir denn wollten, die Fahrgeschäfte ausprobieren.

    Am nächsten Tag konnte man optional in die Universal Studios gehen. Ein paar andere wie auch ich, entschieden sich dagegen und konnten so den Tag am Venice Beach verbringen. Dieser Tag war auch definitiv einer meiner Lieblingstage und der einzige Tag, an dem wir die Möglichkeit hatten, ein bisschen am Strand zu entspannen und im Pazifik schwimmen zu gehen. Scheinbar entspannten wir etwas zu viel in der Sonne, denn am Abend hatten wir alle einen schönen Sonnenbrand.

    An Tag 5 verließen wir mit Donuts als Frühstück, die uns die Guides gesponsert hatten, Los Angeles. Es ging in die Wüste....

    Unser Ziel an diesem Tag war der Crazy Horse Campground, am Lake Havasu, in der Wüste von Arizona. Bis auf mehrere Tankstellen hielten wir an diesem Tag nur im Joshua Tree Nationalpark. Durch diese Wüstenlandschaft wanderten wir etwas, bevor es weiter Richtung Arizona ging. Nach bestimmt 10 Stunden Fahrt erreichten wir am Abend bei immer noch 40°Celsius unser Ziel. Auf das Aufbauen der Zelte konnten wir an diesem Abend verzichten und stattdessen im See schwimmen gehen, der direkt an unser Camp angrenzte. Auch fiel durch die hohe Nachttemperatur der Schlaf in dieser Nacht sehr gering aus und als am nächsten Morgen die Sonne wieder schien, hatten wir auch schnell das Bedürfnis in unseren klimatisierten Vans weiter zu fahren.

    Tag 6... Es ging weiter in Richtung Grand Canyon. Auf dem Weg dorthin fuhren wir auch einen Teil auf der berühmten Route 66. Natürlich tranken wir auch einen Milchshake, der zwar super lecker, allerdings so süß war, dass ich den Rest des Tages nicht unbedingt noch etwas Essen musste. Kurz vor dem Grand Canyon regnete es... Also mussten wir das erste und zum Glück letzte Mal die Zelte im Regen aufbauen.

    Später am Nachmittag fuhren wir dann endlich zum Grand Canyon. Die Guides haben uns die Augen verbunden, sodass wir nach einem countdown, alle gemeinsam, das erste Mal dan Canyon sehen konnten. WOW! Zurecht eines der sieben Weltwunder!

    Für diejenigen, die die riesigen Dimensionen des Grand Canyons etwas genauer begreifen wollten, stand am nächsten Tag der Helikopterflug an. Alle anderen gingen an diesem Tag auf unterschiedlichen Routen im Grand Canyon wandern. Abends trafen wir uns dann zu einem gemeinsamen Pizzaessen.

    An Tag 8 fuhren wir nach einem kurzen Stopp mit Ausblick auf den Lake Mead nach Las Vegas. Mitten in der Wüste stand die Stadt auf einmal da. Da wir noch Zeit hatten, bevor wir unser Hotel beziehen durften, aßen wir zusammen an einem riesigen Buffet in „little egypt“ Mittag. Schon jetzt wurde einem klar, dass Las Vegas irgendwie anders ist. Sehr übertrieben, kitschig sowie auf eine bestimmte Art einzigartig. Den Rest des Tages hatten wir zur freien Verfügung. So konnten wir bei der Hitze von über 40°Celsius auch einfach mal im Pool liegen.

    Am Abend stand die Fahrt mit dem Partybus an. Dieser holte uns am Hotel ab und fuhr mit uns durch die ganze Stadt. Die Fahrt endete am Bellagio, sodass wir uns die Wassershow ansehen und noch beliebig lange durch Las Vegas laufen konnten.

    Definitiv einer der besten Abende. Las Vegas hat mich einfach überwältigt. Nach einem Burger bei In-n-Out kamen wir dann auch nachts um drei wieder im Hotel an.

    Den nächsten Tag hatten wir komplett zu unserer freien Verfügung. Ich nutzte den Tag erstmal zum Ausschlafen, denn darauf mussten wir beim Campen leider immer verzichten.

    Auch konnten wir an diesem Tag shoppen, die Stadt anschauen und am Abend zu einem Basketballspiel gehen.

    An Tag 10 ging es wieder mit den Vans weiter. Wir hielten am Mirror Lake und in einer Geisterstadt. Am späten Nachmittag erreichten wir nach einem langen Fahrtag Browns town Campground. Die Küchencrew grillte an diesem Tag amerikanische Bratwürstchen. Allerdings waren diese eher gewöhnungsbedürftig und nicht mit unseren Deutschen zu vergleichen. Als Entschädigung gab es am Abend noch S`mores, welche unglaublich süß und lecker waren.

    Tag 11; wir fuhren in den letzten Nationalpark unserer Reise, den Yosemite Nationalpark. Durch das Feuer, welches zu dieser Zeit am Rande des Nationalparks wütete, war der Ausblick, bei unserer ersten kleinen Wanderung, leider etwas rauchig, jedoch trotzdem wunderschön. Den Lunch-Stopp machten wir kurz darauf an einem See mitten im Park. Deswegen bot es sich an nach dem Mittagessen im See schwimmen zu gehen, oder einfach nur die Natur zu genießen. Das Camp, in dem wir die nächsten zwei Tage übernachteten, lag aufgrund des Feuers etwas außerhalb des Parkes. Dennoch war es eines der schönsten Camps, denn neben unserem Zeltplatz verlief ein Fluss, in dem wir an diesem und auch am nächsten Abend noch lange schwimmen waren. Eine weitere Besonderheit war der nicht vorhandene Empfang im gesamten Park und so auch in unserem Camp. Für manche war dies zwar eine Herausforderung, allerdings war es auch mal ganz schön nicht erreichbar zu sein.

    Am Tag darauf genossen wir nochmal die leider etwas verrauchte Natur, gingen wandern und aßen gemeinsam Pizza, bevor es an Tag 13 nach San Fransisco ging.

    Wir überredeten die Guides, dass wir auf dem Weg dorthin an einem Outlet anhalten um noch etwas shoppen zu gehen. So erreichten wir die Golden Gate Bridge etwas später. Diese lag an diesem Tag klassischer Weise im Nebel und außerdem war es auf einmal ziemlich kalt, was uns natürlich nicht von unzähligen schönen Fotos abhielt. Nicht umsonst ist die Golden Gate Bridge die am meisten fotografierte Brücke der Welt.

    Diesen Abend fuhren wir noch ein letztes Mal auf einen Campingplatz, denn dies war schon unsere letzte Nacht im Zelt. Also ein letztes Mal gemeinsam kochen, in mehr oder weniger ekligen Campingduschen duschen und abends am Lagerfeuer sitzen.

    Am letzten gemeinsamen Tag ging es am Morgen mit einer Fahrt in den berühmten Cable Cars los. Nach etwas Freizeit in der Innenstadt von San Fransisco gingen einige auf einen von Shari geführten Stadtrundgang. Über unzählige echt steile Hügel liefen wir durch Chinatown, den Business District sowie zur Lombard Street. Am Ende erreichten wir den Pier, an dem am Abend die Sunset-Cruise startete, welche ein atemberaubender Abschluss dieser Reise war.

    Mit einem Katamaran fuhren wir bei Sonnenuntergang durch die Bucht von San Fransisco, um die Gefängnisinsel Alcatraz und unter der Golden Gate Bridge hindurch, sodass wir erst gegen Mitternacht, nach einem gemeinsamen Abendessen, in das Hotel eincheckten, in dem die meisten noch zusammen den Abend/Nacht ausklingen ließen.

    Die Reise endete mit einem gemeinsamen Frühstück und einer sehr traurigen Verabschiedung am nächsten Morgen, nach dieser wir nun an Tag 15 wieder nach Deutschland flogen, wo wir am nächsten Tag landeten.

    Zurückblickend bin ich immer noch fasziniert von diesem Roadtrip. Ich habe in ziemlich kurzer Zeit viele Highlights der Westküste sehen und erleben dürfen. Außerdem fand ich, dass der Roadtrip eine sehr gute Mischung war. Dies bezieht sich sowohl auf die Abwechslung vom Zelten und den Nächten im Hotel als auch auf die vielen unterschiedlichen Orte, die wir gesehen haben.

    Darüber hinaus lernt man auch etwas den „ american way of life“ kennen.

    Nicht zu vergessen sind auch die tollen Menschen, die ich auf dieser Reise kennenlernen durfte. Ob die so unterschiedlichen Mitreisenden, die amerikanischen Guides, oder Shari, alle haben zu diesem Erlebnis beigetragen.

    Eine wirklich zu empfehlende Reise.

  • 28.08.2018

    Vielseitige Rundreise mit einzigartigen Erlebnissen

    Eric
    ×

    Vielseitige Rundreise mit einzigartigen Erlebnissen

    Reiseziel: Kalifornien Rundreise - USA // Kalifornien Rundreise // August 2018

    Es begann, als wir uns am Flughafen Frankfurt trafen, um den Flug nach San Francisco anzutreten. Dort lernten wir uns schon einmal teilweise kennen. Nach einigem warten bis zum Boarding, stiegen wir dann in den Airbus A380 – das größte Passagierflugzeug der Welt. Wir kamen am selben Tag, nur zwei Stunden später in den USA an. Nachdem wir uns am Flughafen mit unserer deutschen Reiseleiterin Schari versammelt hatten, fuhren wir direkt weiter mit einem Shuttle um dort unsere weitere amerikanische Reiseleiterin Juli kennenzulernen.

    Danach verließen wir direkt die Bay Area und fuhren an der Pazifikküste entlang bis zu unserem ersten Camp. Am zweiten Tag fuhren wir hauptsächlich weiter den Highway 1 an der Küste entlang, um Pausen an sehenswerten Stellen zu machen. Wir hatten ein richtig cooles Picknick mit Tacos im Nationalpark. Das Camp, in dem wir übernachteten, war direkt neben dem Strand.

    Am dritten Tag fuhren wir schon Richtung Los Angeles, erstmal zum berühmten Hollywood Bowl und später zum Griffith Observatory in der Nähe des Hollywood Zeichens, Walk of Fame und nach Beverly Hills. Abends besuchten wir auch noch den Santa Barbara Pier und Venice Beach. Der Tag in den Universal Studios war definitiv einer meiner Favoriten! Wirklich eine Klasse Freizeitpark für sich, wegen der realistischen Filmumgebungen und der richtig coolen Attraktionen – teilweise mit 4D Kinos kombiniert. Harry Potter und Transformers gehören dabei zu den Besten, sowie die interessante Studiotour. Der hohe Eintrittspreis lohnte sich also auf jeden Fall.

    Am fünften Tag fuhren wir mit unserem Van weiter aus LA, Richtung Joshua Tree Nationalpark und Lake Kavasu. Dort gingen wir auf eine kurze Wanderung inmitten der faszinierenden naturgeformten Felsen. Nachmittags am Lake Kavasu angekommen, erfrischten wir uns beim Sonnenuntergang im See. Es war extrem heiß, sogar Nachts gerade einmal 36 Grad. Am nächsten Tag am Grand Canyon, sollten uns die Augen verbinden, damit wir zusammen zum Aussichtspunkt geführt werden konnten. Als wir die Augen öffneten, hatten wir wirklich eine grandiose Sicht auf die Schlucht. Sie war um einiges größer als erwartet, unglaublich riesig – der Grand Canyon hat eine Fläche vergleichbar mit den Niederlanden! Am siebten Tag der Rundreise machten wir uns auf eine Wanderung auf dem South Kaibab Trail in den Grand Canyon hinein. Auf dem Weg war die Sicht wirklich einzigartig, deswegen kann ich diese Route nur empfehlen.

    Am achten Tag besuchten wir den Hoover Dam und fuhren bald weiter nach Las Vegas, dort hatten wir am Abend noch eine Partylimousine gebucht. Am nächsten Tag liefen wir alle großen Casinos auf dem sogenannten Strip ab, mit allen vorstellbaren Themen – Venedig, Paris, New York, Luxor (altes Ägypten), Excalibur (Märchenschloss) sowie Mandalay Bay mit einem Wasserpark, und vieles mehr.

    Die nächsten drei Tage würden wir außerhalb von Städten, in der Natur verbringen. Leider konnten wir Yosemite nicht besuchen wegen den Walbränden vor Ort. Deshalb besuchten wir stattdessen den Sequoia Nationalpark. Auf unserem Weg dorthin verbrachten wir eine Nacht im Camp. Wir gingen, unter anderem, auf eine kurze Wanderung durch den Wald zu einem Wasserfall, der den Berg hinunterlief. Am nächsten Tag erreichten wir nach einer zweistündigen Wanderung den größten Baum der Welt (vom Volumen her), den General Sherman. Echt riesig! Daher war es schwer ihn überhaupt auf ein Bild zu bekommen.

    Am dreizehnten Tag fuhren wir weiter Richtung San Francisco. Auf dem Weg stoppten wir in einem Designer-Outlet und fuhren daraufhin zur berühmten Golden Gate Bridge. Wir liefen einmal über die ganze Brücke. Zurück im Van erreichten wir bald unser Camp im Norden San Franciscos.

    Der letzte Tag war definitiv mein Favorit der gesamten Reise. Wir kamen morgens in San Francisco an und liefen erstmal durch Chinatown, von dort aus durch das Finanzdistrikt auf dem Weg zum Union Square. Dann fuhren wir mit dem Bus zu den Painted Ladies, die berühmten bunten Häuser. Mit einem Cable Car erreichten wir dann die steile und daher kurvige Lombard Street. Später trafen wir uns am Pier 39, von wo aus auch unsere Sunset Cruise lossegelte. Die Atmosphäre in der Bucht war atemberaubend, denn man konnte die gesamte Stadt sehen. Außerdem fuhren unter der Golden Gate Bridge durch und an Alcatraz vorbei.

    Abends waren wir noch alle gemeinsam gut Essen, um unseren letzten Abend noch so gut wie möglich zu genießen. Natürlich fanden wir es alle Schade, dass die Reise doch schon wieder fast vorbei war. Trotz der vielen Ereignisse hatte sich alles im Endeffekt doch relativ kurz angefühlt.

    Insgesamt kann ich diese Reise wirklich jedem weiterempfehlen, der Lust hat etwas einzigartiges Neues zu erleben und Leute mit ähnlichen Interessen kennenzulernen. Ich würde die Reise auf jeden Fall wieder antreten!

  • 14.09.2017

    Eine Erfahrung, die ich nie vergessen werde

    Kristin
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    Eine Erfahrung, die ich nie vergessen werde

    Reiseziel: Kalifornien Rundreise - USA // Kalifornien Rundreise // Juli 2017

    Meine Ruf Jugendreise begann damit, dass ich die ersten 3 Mitreisenden am Düsseldorfer Flughafen traf. Bereits der Hinflug lief nicht wie geplant, denn anstatt den Rest der Gruppe und unseren deutschen Guide Patrik gemütlich in Frankfurt kennenzulernen, blieben wir an einer Taschenkontrolle hängen und hetzten schließlich mit den letzten Fluggästen an Board. Nach 12 Stunden Flug in San Francisco angekommen trafen wir unsere amerikanischen Guides Grand und Nathan. Mit ihnen zusammen klärten wir erst einige organisatorische Dinge und verteilten uns auf die beiden Vans - in denen wir in den nächsten 16 Tagen noch viel Zeit verbringen sollten - doch dann sollte unser kleiner Road Trip endlich beginnen. Als allererstes fuhren wir zum Campingplatz KOA Watsonville. Dort lernten wir unsere Zelte aufzubauen und ich schloss zu meinem Glück Freundschaft mit meinem „tentbuddy“ Elena. Die erste Nacht schliefen wir alle schlecht und froren (als wären wir nicht in SF sondern am Nordpol), sodass es mir am nächsten Morgen nicht schwer fiel aufzustehen und unter eine warme Dusche zu springen – die wohlbemerkt erst nach 5 Minuten warm wurde, aber immerhin. 

    Wir frühstückten alle zusammen und fuhren dann an den Strand von Santa Cruz. Dort teilte sich die Gruppe ein wenig auf; einige bräunten sich am Strand, andere erkundeten den Pier. Lustigerweise unterschätzten wir alle ohne Ausnahme am ersten Tag die Kraft der Sonne und holten uns schlimme Sonnenbrände, aber: geteiltes Leid ist halbes Leid. Am Abend des zweiten Tages saßen wir dann gemeinsam am Lager und aßen S’mores. Bei Morgenanbruch des dritten Tages brachen auch wir wieder auf. Auf unserer 6-stündigen Fahrt zum nächsten Camp hielten wir für eine Fotosession an einem Pier und einmal, um Seeelefanten anzuschauen. Die nächste Fahrt mit dem Van brachte uns dann endlich nach Los Angeles. Wir hatten Zeit, um uns den legendären Santa Monica Pier anzuschauen und danach ging es weiter nach Beverly Hills und zum Hollywood Boulevard. Zum Abendessen gab es zum ersten Mal nichts frisch gekochtes, sondern Burger von In-n-Out. Schließlich freuten wir uns alle darauf zur Abwechslung wieder in richtigen Betten im Motel 6 zu schlafen, anstatt in unseren Schlafsäcken. 

    Für Tag 5 hatten wir zwei Unternehmungsmöglichkeiten zur Auswahl und ich hatte mich dafür entschieden in die Universal Studios zu gehen. Im Rückblick definitiv einer meiner Lieblingstage der Reise. Wir schafften es mit fast allen Attraktionen zu fahren, sahen uns zwei Shows an und die langen Wartezeiten in den Schlangen nutzten wir, um uns alle etwas besser kennenzulernen. Ein Riesen-Spaß! Einen Tag später machten wir uns auf den Weg in die Wüste zum Camp River Island oder wie Elena und ich es später nannten: „Paradise Bay“. Auf der Fahrt machten wir einen Stopp bei Wal-Mart, aßen zu Mittag im Hidden Valley und machten zusätzlich noch eine kleine Wanderung im Joshua Tree Nationalpark – und das alles bei 50° Celsius. Endlich am Campingplatz angekommen, konnten wir uns im Colorado River abkühlen und eine Runde schwimmen gehen. Als dann nach dem Abendessen die Sonne unterging, waren wir alle vom Anblick der Dämmerung überwältigt. Da die meisten von uns wegen der Hitze sowieso nicht schlafen konnten und irgendwie noch aufgedreht waren, setzten wir uns - nachdem die Guides schlafen gegangen waren - noch zusammen und spielten bis tief in die Nacht Flaschendrehen, wodurch sich einige sehr interessante Geschichten ergaben, die außerdem auch das Eis zwischen uns etwas mehr brachen. Tag 7 führte uns erst auf die Route 66 und zu dem winzigen Ort Seligman in Arizona, wo ich mir einen der dort sehr bekannten Milchshakes kaufte: köstlich! Unsere Zelte schlugen wir nachmittags an einem Campingplatz in der Nähe des Grand Canyons auf und dann sollten wir auch schon die erste Aussicht auf den Canyon genießen dürfen. Doch bevor es soweit war, verbanden wir uns alle die Augen und gingen wie in einer Polonaise zum Aussichtspunkt. Dort reihten wir uns nebeneinander auf und zählten einen Countdown runter, bis wir uns alle gleichzeitig die Tücher vom Kopf zogen. Der Ausblick war unbeschreiblich. Am selben Tag stand dann für mich und einige andere auch noch der Helikopterfug über den Grand Canyon an. Mein absolutes Highlight der Reise, etwas was ich nie vergessen und jedem dazu raten würde, der die Reise auch noch machen will, auch wenn es etwas kostspielig ist. 

    Am Tag darauf mussten wir sehr früh aufstehen, denn auf dem Plan stand eine Wanderung in den Canyon. Jeder dürfte sich seine eigene Route aussuchen und auch wie weit er gehen wollte. Mit Jan, Jannic und Leon wanderte ich daher circa 2 Stunden motiviert bis zum Skeleton Point, der letzte Punkt auf unserer Route. Zurück brauchten wir allerdings das Doppelte der Zeit und als wir wieder oben ankamen, waren wir vier sehr stolz und geschafft. Der Tag endete damit, dass die Guides für die gesamte Gruppe 14 Pizzen bestellten, die wir dann an einem anderen Aussichtspunkt am Grand Canyon verdrückten. Wir freuten uns alle auf Tag 9, denn es ging nach Las Vegas. Ein paar Stunden hatten wir Zeit die Stadt etwas zu erkunden, dann trafen wir uns frisch geduscht und gestylt vorm Hotel, wo unser Partybus auf uns wartete. Wir tanzten und lachten viel, machten einen Fotostopp am Las Vegas Sign und einen, um uns die Wasserspiele am Bellagio anzuschauen, dann brachte uns der Bus wieder zum Hotel, doch an schlafen gehen dachte keiner. Wir feierten noch ein bisschen in einem der Hotelzimmer und machten uns dann zu Fuß auf den Weg zurück in die Stadt. Wenn ich mich richtig erinnere fiel ich in dieser Nacht glücklich und erschöpft gegen 3 Uhr nachts in mein Bett. Glücklicherweise stand am Tag danach nur eine endlos lange Fahrt mit den Vans an, die uns unter anderem an Death Valley vorbeiführte. An diesem Abend lagen wir, nachdem es dunkel geworden war, noch eine Zeit lang draußen, denn wir hatten noch nie so viele Sterne am Himmel gesehen. Es war wirklich wunderschön. Der elfte Tag brachte uns bereits zu unserem letzten Camp im Yosemite Nationalpark. Auf dem Weg dorthin machten wir einige Pausen, um wandern zu gehen. Später am Abend spielten wir alle zusammen ein Spiel. Am letzten Campingtag brachen wir wieder sehr früh auf und fuhren zum Glacier Point. Dort hatten wir erneut die Wahl zwischen mehreren Wanderouten. Mit meiner üblichen Truppe wanderte ich bis zu einem atemberaubenden Wasserfall. 

    An Tag 13 packten wir zum letzten Mal unsere Zelte zusammen und setzten uns mit den Vans in Bewegung Richtung San Francisco. Wir machten einen 2-stündigen Halt bei einer riesigen Outlet Mall und kauften in der kurzen Zeit dort so viel wie grade noch in unsere Koffer passen würde. Am letzten Tag hatten wir dann viel Zeit um San Francisco zu erkunden. Ich für meinen Teil fuhr mit den weltbekannten Cable Cars, schaute mir China Town an, kaufte mir eine Schallplatte in einem urigen Musikladen und aß einen Crêpe am Fisherman’s Wharf, bevor wir uns genau da auch wieder versammelten. Wir rundeten die Reise ab mit einer romantischen Katamaran Fahrt bei Sonnenuntergang, die damit endete, dass sich zwei der Mitreisenden, die sich anscheinend hier gesucht und gefunden hatten, unter der Golden Gate Bridge küssten. Zurück im Hotel saßen wir ein letztes Mal zusammen und Patrik ließ die Reise für uns noch einmal Revue passieren. Auch in der Nacht vorm Abflug feierte ich noch einmal bis spät in die Nacht mit der „Cali-Family“, die ich in den letzten zwei Wochen so lieb gewonnen hatte. Aufgrund der Zeitverschiebung dienten Tag 15 und 16 für unseren Rückflug. Am San Francisco Flughafen verabschiedeten wir uns unter Tränen von den unglaublich tollen Guides und stiegen dann ins Flugzeug nach Hause.

    Meine Kalifornien Reise war eine Erfahrung, die ich nie vergessen werden. Danke!

  • 14.09.2017

    Super Reise mit tollen Leuten

    Elena
    ×

    Super Reise mit tollen Leuten

    Reiseziel: Kalifornien Rundreise - USA // Kalifornien Rundreise // Juli 2017

    Ich würde sagen, ich fange mit der Anreise an…… Ich persönlich bin nämlich 2x geflogen und zwar von Düsseldorf nach Frankfurt und von dort aus schließlich nach San Francisco. Wir flogen in etwa 11 Stunden mit der Lufthansa, das hieß für die meisten Filme schauen und Musik hören und natürlich schlafen. Als wir nun in San Francisco ankamen wurden wir sehr lieb von unseren guides Nate und Grant empfangen und haben sehr schnell wahrgenommen, dass es in San Francisco einfach nach Zuckerwatte roch :D … Schließlich fuhren wir dann zu unseren Campingplätzen und lernten es ein Zelt aufzubauen, denn die Besonderheit meiner Gruppe war NIEMAND war vorher zelten, das machte die Sache natürlich witziger. An dem Abend wurde netterweise das Essen von unseren guides und unserem Reiseleiter zubereitet, sodass wir seelenruhig in Amerika ankommen konnten. Am nächsten Tag ( Tag 2) führen wir zu einem Park, indem wir uns Redwoods anschauten, Redwoods sind unteranderem super große Bäume, die dadurch wachsen, dass sie innerlich brennen, so habe ich es zumindest verstanden :DD

    Anschließend fuhren wir zu einem kirmesähnlichen Peer und hatten dort eine Menge Spaß. Daraufhin fuhren wir am nächsten Tag ( Tag 3) zu Santa Cruz, welches ein wunderschöner Strand ist und aßen dort unser Mittagessen die heiß berühmten Sandwiches…. :D Am 4 Tag hieß es LAAA, denn dort erwarteten uns besonders viele Attraktionen wie unter anderem der Walk of Fame, das Hollywood Sign und viele weitere interessante Attraktionen… Ebenso waren wir beim wohl berühmtesten Strand und zwar der Venice beach und auch beim Santa Monica Peer und ja der Santa Monica peer sieht genau so aus wie beim GTA Spiel :D Am 5 Tag konnten wir uns zwischen den Universal Studios und einem freien Tag entscheiden, ich persönlich entschied mich für den freien Tag um LA nochmal von einer anderen Fassette zu sehen, denn wir fuhren dann zu einem Festival und später dann noch zum Griffith Observatory, wo man ganz LA sehen konnte, einfach ein unfassbarer Anblick!!

    Nach LA ( Tag 6) hieß es wieder Natur und fuhren zu den Joshua Tree Nationalpark. Wir fuhren zu einer Wüste, indem wir kurz und ja wirklich kurz ´´gewandert´´ sind, es war dort super warm, was natürlich typisch für eine Wüste ist, weiterhin ging es zum Lake Havasu ( Tag 7), bei dem heißen Wetter sind wir alle in den See gesprungen und es war echt der Hammer… Endlichhhhhhhh waren wir beim Grand Canyon ( Tag 8) denn ich hatte den Helikopter Flug zusätzlich dazu gebucht und ich kann es jedem empfehlen!! Die Aussicht dort oben ist der Hammer. Am 9. Tag konnten wir uns verschiedene Routen zum Wandern aussuchen, dort ist echt für jeden was dabei. Sogar ich, die wandern hasst :D fand es mega, da man eine super schöne Sicht hat und automatisch Spaß am wandern hat.

    Am 10 Tag hiess es Vegassss, mit Abstand einer der coolsten Tage, wir hatten die Möglichkeit die Stadt zu besichtigen, sind unter anderem zu den berühmten Hotels gegangen wie das Bellagio und haben einfach Vegas erlebt. Am Abend waren wir dann im Partybus und sind durch Vegas gefahren, unsere guides fuhren uns zum Bellagio Hotel und dort konnten wir uns die Wassershow ansehen., was einfach unbeschreiblich war. Nach Vegas hiess es für uns wieder Natur ( Tag 11-13) und fuhren zu Yosemitte auf dem Weg dorthin machten wir viele stops um die Aussicht zu genißen. Wir hielten ebenso am Bishop und konnten uns dort umschauen. Auch dort in dem Nationalpark sind wir wandern gegangen und es war einfach unfassbar schön, denn dort erwarten euch super schöne Wasserfälle!! Nach der Natur folgte schließlich das letzte mal Stadt (Tag 13) , wir fuhren nach San Francisco und dementsprechend zur g Golden Gate Bridge und haben viele Eindrücke sammeln können. Am letzten Tag (Tag 14) haben wir unsere Reise mit einer Bootstour gekrönt und einfach die letzten Stunden in Amerika genossen.

    Abschließend kann ich sagen, dass es eine super Reise mit super tollen Leuten war, ich würde diese Reise immer wieder wiederholen !!

  • 29.08.2016

    Californication 2015

    Franziiska
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    Californication 2015

    Reiseziel: Kalifornien Rundreise - USA // Kalifornien Rundreise // August 2015

    CALIFORNICATION 21.07.2015 – 05.08.2015

    TAG 1: Das erste Treffen der Gruppe fand nach vorheriger Absprache (Facebook-Gruppe) am Gate statt. Zusammen flogen wir 11 Stunden und landeten bei schönstem Sonnenschein in San Francisco. Nach einem relativ langen Check-In am Zoll trafen wir auf unsere Tour-Guides Laura, Rachel und Tim. Zusammen fuhren wir mit dem Shuttle zu unserem letzten Hotel der Reise um dort noch ein online-Notfallpass auszufüllen. Außerdem hatten wir dort die Möglichkeit, ankommende Flugzeuge über dem Wasser zu beobachten. Danach fuhren wir in unser erstes Camp nach Watsonville. Nach unserem Chrash-Kurs im Zelt aufbauen, gab es Pizza und schon ging es ins Bett bzw. in den Schlafsack.

    TAG 2: Nach unserem ersten gemeinsamen Frühstück (es gab Müsli und Bagels) fuhren wir nach Santa Cruz. Hier hatten wir die erste Möglichkeit an den Strand zu gehen und in einer kleinen Bucht Surfer zu beobachten. Nach ein paar Fotos am Leuchtturm ging es weiter in den „Santa Cruz Beach Boardwalk“-Freizeitpark. Bei einer Gondelfahrt hatte man eine perfekte Aussicht über den Strand und die Stadt. Nach der Stadtbesichtigung hielten wir das erste Mal an einem Supermarkt. Wir kauften zusammen für unser Abendessen (Burritos) und die kommenden Tage ein. Nach dem Abendessen erhielt jeder von uns eine kleine Aufgabe für die kommenden Wochen, z.B. beim Frühstück vorbereiten helfen oder täglich den Van nach Müll zu kontrollieren.

    TAG 3: Nach dem Frühstück hieß es Zelte abbauen und schon ging es nach Monterey. Hier hatten wir die Möglichkeit ein Aquarium zu besuchen (absolute Empfehlung!) oder die Strandpromenade zu erkunden. Mittagessen gab es direkt an der Küste von Monterey. Die Fahrt ging weiter entlang des Highway 1, über die Bixby-Creek-Bridge zum Big Sur. Neben vielen Foto-Stops hielten wir auch an einer Seeelefanten-Bucht. Am Abend erreichten wir unser nächstes Camp.

    TAG 4: Die heutige Fahrt führte uns nach Los Angeles. Unterwegs hielten wir am Santa Barbara Beach um uns mit ein paar Spielen noch näher kennenzulernen und legten einen Stop am Venice Beach ein, bevor wir Santa Monica erreichten. Nachdem unsere Zimmer bezogen waren (8 Mädchen auf einem Haufen -> pures Chaos), hatten wir den Nachmittag zur freien Verfügung, d.h. shoppen gehen, Baden im Pazifik oder zum Freizeitpark direkt am Strand.

    TAG 5: Nach einem Frühstück im Hostel fuhren wir nach Hollywood. Entlang der berühmten Straßen von Beverly Hills ging es direkt zum Walk of Fame und zum Hollywood-Schild. Am Nachmittag konnten wir entweder die Universial Studios besuchen (ebenfalls Empfehlung – besonders die Studio-Tour!) oder mit dem Fahrrad zum Venice Beach zu fahren. Abendessen gab es diesmal am Strand – Pizza!

    TAG 6: Nach einer leicht verspäteten Abreise fuhren wir in den Joshua-Tree-Nationalpark. Erstaunlich war hier vor allem die extreme Landschaftsänderung: von Großstadt mit Grünflächen und Palmen zur Wüstenlandschaft mit Sand und Gestrüpp! Mittags suchten wir ein schattiges Plätzchen – das Thermometer zeigte inzwischen fast 55 Grad! Nach einem kurzen Spaziergang durch den Park zu einer kleinen Oase (dort gab es tatsächlich Wasser!) fuhren wir weiter. Die Zeit verbrachten wir mir Kartenspielen. Abends erreichten wir Lake Havasu, wo wir uns sofort in die Fluten des Colorado-Rivers stürzten. Nach dieser Abkühlung gab es Abendessen direkt am Fluss. Zelte bauten wir diese Nacht nicht auf. Aufgrund der Wärme konnten wir direkt unter dem atemberaubenden Sternenhimmel schlafen.

    TAG 7: Unser heutiges Tagesziel war der Grand Canyon. Auf dem Weg dorthin hielten wir in Seligman, der Geburtsstätte der historischen Route 66! Nach einem kurzen Besuch und einem Milkshake bekam jeder von uns eine Papiertüte, die er nach Belieben bemalen sollte. Mit diesen Tüten auf dem Kopf liefen wir ein paar Stunden später im Gänsemarsch vom Parkplatz bis zur Aussichtsplattform im Grand Canyon. Auf Kommando nahm jeder seine Tüte vom Kopf und dann – WOW. Ein paar Fotos später ging es ins Camp und dann zeitig ins Bett.

    TAG 8: Der Tag begann sehr zeitig – zum Sonnenaufgang wollten wir am Grand Canyon sein. Und es hat sich absolut gelohnt! Danach ging es auf eine Hiking-Tour quer durch den Canyon zu verschiedenen Aussichtspunkten. Nach dem Mittag trafen wir uns wieder für eine Helicopter-Tour durch die tiefen Schluchten (ebenfalls Empfehlung – man konnte so sogar den Colorado River sehen!) Nach dem Abendessen fuhren wir wieder zum Sonnenuntergang zur Aussichtsplattform. Dank eines Zusammenstoßes unseres Vans mit einem Elk hatten wir nun noch etwas länger Zeit im GC und konnten so den Sternenhimmel beobachten. Für mich der beste Tag der Reise!

    TAG 9: Da wir nun auf einen neuen Van warten mussten, gingen wir zusammen brunchen und genossen den Vormittag am Pool. Nachmittag ging es weiter durch die Mojave-Wüste direkt nach Las Vegas! Mit einer Party-Limousine fuhren wir 2 Stunden durch die Stadt, zum „Welcome to fabulous Las Vegas“-Sign und zu den „Bellagio Fountains“. Die Nacht am Strip verbrachten wir damit, durch Casinos zu laufen und die Atmosphäre zu spüren (aufgrund des Alters durften wir leider selbst nicht spielen ).

    TAG 10: Nach einer viel zu kurzen Nacht ging es für uns entweder in ein Shopping-Outlet oder auf eigene Faust durch die am Tag doch sehr triste Stadt. Mittag gab es diesmal bei In&Out Burgers – typisch California! Die Fahrt durchs Death Valley war beinahe unerträglich heiß. Abends erreichten wir Bishop – dort wartete ein leckeres BBQ auf uns!

    Tag 11: Heute ging es wieder in einen Nationalpark – den Yosemite NP. Unser erster Stop war an einem See zum Mittagessen (mit der Möglichkeit, baden zu gehen oder unsere Füße im eiskalten See zu erfrieren) und dann ein Aussichtspunkt in den Bergen. Danach fuhren wir zu den Sequoia-Trees (Mammutbäume). Dort konnte man direkt durch den Stamm eines Riesen-Baumes durchgehen! Und die Tannzapfen hier waren genauso groß wie mein Unterarm! Leider wütete hier letztes Jahr ein Waldbrand, weshalb vieles schwarz und verkohlt war. Später fuhren wir in unser Camp mit eigenem Pool.

    TAG 12: Heute stand erneut ein Hiking-Day auf dem Programm. Wir wanderten durch den Nationalpark zum Vernall Fall und zum Nevada Fall. Die Klettertour zu den Wasserfällen hat sich definitiv gelohnt! Nach unserem verdienten Abendessen (Pizza im Nationalpark) verbrachten wir den Abend am Pool und später an unserem improvisierten Lagerfeuer mit Marshmallows und S’more’s.

    TAG 13: Goodbye Wildnis und Hello Großstadtleben. Nach unserem letzten Camp-Frühstück fuhren wir direkt nach San Francisco und zur Golden-Gate-Bridge. Hier hatten wir eine Stunde Freizeit zum Fotos schießen und für die Erkenntnis, dass man es in einer Stunde nicht schafft, die Brücke komplett zu überqueren. Danach ging es zum Pier 39. Hier konnten wir die Promenade erkunden, Alcatraz von der Ferne bestaunen, Seelöwen angucken und in der Fisherman’s Wharf Abendbrot essen. Die Nacht verbrachten wir im Hotel.

    TAG 14: Diesen Tag konnten wir individuell nutzen, z.B. für eine kleine Stadttour zur Lombard Street, zum Russian Hill, Chinatown, den Painted Ladies und den Union Square zum shoppen. Abends trafen wir uns für eine Katamaran-Tour. Hier sahen wir das letzte Mal die Sonne direkt hinter der Golden-Gate-Bridge untergehen. Nach einem gemeinsamen Abendessen in einem Restaurant direkt am Wasser hieß es zurück ins Hotel und Koffer packen.

  • 29.07.2015

    von Jana Weber

    Reisebericht
    ×

    von Jana Weber

    Reiseziel: Kalifornien Rundreise - USA // Kalifornien Rundreise // Juli 2013

    Am 25.07.2013 war es endlich soweit! Nach langem Kofferpacken (was nehme ich bloß mit?) und mehrmaligem Überprüfen, ob auch ja der Reisepass und das Visum eingepackt wurden, machte ich mich auf den Weg nach Frankfurt zum Flughafen. Dort habe ich dann auch die anderen aus der Gruppe kennengelernt und war froh, dass alle einen netten Eindruck machten! Gemeinsam flogen wir nach San Francisco, wo uns unsere Ruf-Teamerin und einer der beiden amerikanischen Guides begrüßten. Nachdem alle endlich ihre Koffer hatten, fuhren wir zu unserem Hotel, wo wir erstmal ein Meeting hatten, um alle wichtigen Dinge zu besprechen. Anschließend ging es dann endlich auf in die Stadt: San Francisco! Leider war es an dem Tag sehr nebelig, sodass man die Golden Gate Bridge nur erahnen konnte, was uns allerdings nicht an einem Sparziergang über die Brücke hinderte. Abends waren dann alle froh nach dem anstrengenden Tag im Bett zu liegen. Am nächsten Morgen ging es dann nach einem typisch amerikanischen Frühstück weiter auf den Highway 101! Die sehr kurvige Küstenstraße faszinierte uns von Anfang an. Kurze Stopps zwischendurch ermöglichten es uns auch die Landschaft zu genießen und Fotos zu machen. Der nächste Stopp war dann in Santa Cruz, wo wir genügend Freizeit hatten, um die Attraktionen am Pier zu betrachten, etwas leckeres zu essen oder einfach am Strand zu entspannen. Ein weiterer Halt am Highway war in Monterey, wo wir erstmal einen leckeren Frozen Yoghurt genossen. Es folgte die erste aufregende Nacht im Zelt: Das Zeltaufbauen erwies sich zum Glück als sehr unkompliziert und das gemeinsame Kochen machte allen vielen Spaß! Am nächsten Tag ging es auf dem Highway 101 weiter in Richtung L.A.! Nach weiteren schönen Stopps an Wasserfällen, Robben und einem kitschig-schönen Hotel, kamen wir nun in Santa Monica an. Dort checkten wir in einem Hostel ein und gingen mit der ganzen Gruppe gemeinsam essen. Anschließend verbrachten wir den Abend am Pier, bevor es am nächsten Morgen weiter nach L.A. ging. Wir hatten verschiedene Optionen. Ich entschied mich mit ein paar anderen für einen Besuch der Hollywood Universal Studios. Wir waren beeindruckt von den ganzen Filmkulissen und genossen außerdem Fahrten auf den Attraktionen oder besuchten Shows. Später wurden wir abgeholt und zu den anderen nach Hollywood gefahren, um anschließend über den Walk of Fame zu laufen und begeistert festzustellen, wie viele Namen auf den Sternen wir kennen! Durch Beverly Hills ging es weiter südlich bis nach San Diego. Den Abend verbrachten wir mit einem leckeren Essen am Strand und sahen der Sonne zu, wie sie hinter Palmen unterging. In San Diego besuchten wir die Universität und anschließend gab es wieder verschiedenen Optionen. Ich entschied mich wieder für einen Ausflug, diesmal ging es zu Sea World, wo wir Achterbahn fuhren und natürlich auch der weltberühmten Orca-Show zu geguckt haben. Das Wetter war bis zu diesem Zeitpunkt ganz okay. Morgens war es immer bewölkt und tagsüber wurde das Wetter dann immer besser. Aber das änderte sich ab dem nächsten Tag: Es ging weg von der Küste, sodass uns nun sonnige, warme Tage erwarteten. Sonnencreme war von nun an für alle Pflicht! ,) Die Reise ging weiter zum Joshua Tree NP, der mir persönlich sehr gut gefiel! Übernachtet wurde am Lake Havasu, unter freiem Himmel. Der Sternenhimmel in der Wüste war wirklich sehr beeindruckend und unvergesslich! Über die Route 66 machten wir uns weiter auf den Weg zum Grand Canyon, auf den ich persönlich sehr gespannt war. Und ich wurde nicht enttäuscht! Wir zogen uns alle kurz um Canyon Tüten über den Kopf und zogen diese alle zusammen ab, um den ersten Eindruck zu genießen. Ja, es klingt nicht nur lustig, es war auch so. Wir sind auf unzähligen Videos von Japanern zu sehen, aber ich muss ehrlich sagen, dass sich das gelohnt hat. Den Moment, in dem ich den Grand Canyon zum ersten Mal gesehen habe, werde ich nie vergessen! Und den Sonnenuntergang sowieso nicht! Der nächste Tag begann für mich und einige andere früher als sonst, da wir unbedingt auch den Sonnenaufgang sehen wollten, es hat sich auf jeden Fall gelohnt! Diesen Tag verbrachten wir komplett am Canyon, wo wir selber entscheiden konnten, was wir unternehmen konnten. Abends fing es dann an zu gewittern, was allerdings auch eine lustige Erfahrung mit der ganzen Gruppe beim Zelten war. Als nächstes folgte nun ein für mich persönliches weiteres Highlight: Las Vegas! Abends fuhren wir alle mit dem Partybus durch die Stadt und sahen uns die Wasserspiele am Bellagio an. Die Stadt ist besonders nachts einfach nur unglaublich! Den nächsten tag verbrachte ich von morgens früh bis nachts mit zwei anderen komplett in der Stadt, bei 49°C! Es war allerdings gut auszuhalten, da wir in jedes einzelne Hotel rein sind und diese sind sehr gut klimatisiert. Die riesigen Casinos im Inneren sind genauso beeindruckend wie die zum teil riesigen Shops zwischen den Hotels. Abends sind wir dann hoch auf den Tower, um dort die drei Fahrgeschäfte zu fahren. Es war leer an dem tag, sodass wir unzählige Male fahren konnten, ohne wirklich anstehen zu müssen! Die Reise ging nun wieder weiter in den Norden, wo wir als nächstes im Death Valley hielten, dass durch seine „Leere“ beeindruckte. Die Nacht wurde in Bishop verbracht. Vorher gab es allerdings noch Gruselgeschichten in einer heißen Quelle unter einem wunderschönen Sternenhimmel. Auf dem Weg zum Yosemite NP hielten wir noch in Bodie, einer Geisterstadt. Der erste Abend wurde an einem See zwischen den Bergen verbracht. Am nächsten Tag konnten wir verschiedene Landschaften des NP genießen und selbstständig ein paar Teile des Parks erkunden. Wir entdeckten zum Beispiel schöne Wasserfälle. Damit ging die Reise dann auch so langsam zu Ende. Wir fuhren wieder nach San Francisco. Und diesmal hatten wir mehr Glück mit dem Wetter. Wir konnten den Ausblick auf die Golden Gate Bridge genießen und diese und auch Alcatraz bei einer Katamaranfahrt näher betrachten. Nach einem letzten Frühstück mit Rührei und Pancakes ging es dann für alle wieder zum Flughafen, von wo aus wir wieder zurück nach Deutschland fliegen mussten …

  • 28.07.2015

    von Anna Casters

    Reisebericht
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    von Anna Casters

    Reiseziel: Kalifornien Rundreise - USA // Kalifornien Rundreise // August 2014

    Am 25. Juli 2014 ging das Abenteuer „Californication“ auf direktem Wege nach San Francisco los. Der Frankfurter Flughafen bot uns die erste Möglichkeit, alle unsere Mitreisenden schon mal kennen zu lernen. Nach 11 Stunden Flug sind wir dann endlich in San Francisco gelandet und konnten es kaum abwarten, unsere erste Nacht in „California“ zu verbringen. Dort haben wir dann unsere ruf Reiseleiterin Andrea und unsere 2 US Driver Guides, Chadwick und Lilly, kennengelernt.

    Nachdem wir die erste Nacht, trotz Jetlag, super überstanden hatten, sind wir über den Highway 1 mit unseren 2 Vans nach Big Sur gedrived. Abends haben wir dann unser Nachtlager aufgeschlagen und erstmal in unserer Campingküche für die ganze Gruppe etwas Leckeres gekocht. Am dritten Tag haben wir einen Zwischenstopp am Santa Monica Pier eingelegt, bevor wir dann endlich Los Angeles erreicht haben. Der Santa Monica Pier ist das Wahrzeichen dieser Stadt und bietet viele verschiedene Attraktionen. Dort hatten wir die Möglichkeit, zum ersten Mal in den USA shoppen zu gehen oder ganz einfach am Strand zu relaxen. Ich habe einfach die Kombi aus beidem gewählt, um so viel wie möglich zu erleben. Mutige sind dann in der Mittagshitze mit den Fahrrädern bis nach Venice Beach am Strand entlang gecrust.

    Am vierten Tag in LA habe ich eins der Highlights meiner Reise erlebt, Hollywood und die Universal Studios. Morgens sind wir in kleinen Gruppen über den berühmten Walk of Fame gelaufen und konnten direkt danach unseren restlichen Tag in den Universal Studios verbringen. An diesem Tag ging wirklich einer meiner größten Träume in Erfüllung. Am selben Tag noch sind wir in unseren Vans 230 km weiter an der Küste entlang bis nach San Diego gefahren. Meiner Meinung nach, befand sich hier der coolste Campingplatz, denn das Flair des Camps war genauso, wie man es aus amerikanischen Filmen kennt. Wie jeden Abend saßen wir alle zusammen am Lagerfeuer und haben Marshmallows gegessen oder Karten gespielt, während einer auf der Gitarre oder Ukulele Lieder angestimmt hat. Chadwick hat uns dann eine typische amerikanische Spezialität „Smores“ gezeigt, welche Marshmallow mit einem Kecks und Schokolade drumherum sind.

    Am fünften Tag konnten wir entweder den Zoo besuchen, ins Seaworld gehen oder die Sonne und den Strand genießen. Ein paar von uns haben eine kleine Fahrradtour durch San Diego gemacht, aber ich bin mit ein paar Mädels an den Strand gegangen und später haben wir sogar noch eine kleine Shoppingtour gestartet. Neben Fahrrädern konnte man sich auch Stand-Up Paddle Boards ausleihen, was wir dann gemacht haben. Neben der Surfszene in San Diego konnten wir dann also auf dem pazifischen Ozean unsere Surfskills zeigen oder auch nicht zeigen.

    Am nächsten Tag ging´s weiter in den Joshua Tree Park. Nach einer kleinen Wanderung sind wir über den Colorado River zum Lake Havasu gefahren, um unser Nachtlager aufzuschlagen. Da die nächtliche Temperatur immer noch um die 40 ° C betrug, sind wir dann nochmal in den Fluss gegangen, um uns abzukühlen. Da es so heiß war, haben wir einfach unter freiem Himmel geschlafen und konnten dabei sogar noch die ein oder andere Sternschnuppe beobachten.

    Am nächsten Tag fuhren wir über die berühmte Route 66 zum atemberaubendsten Naturwunder dieser Reise, der Grand Canyon, wo wir 2 Tage verbrachten. Einzigartig waren hier der Sonnenuntergang und natürlich der Sonnenaufgang. Auch die Hikingtour durch die Schlucht war wirklich ein einmaliges Erlebnis. Mein „magic moment“ war der Moment, an dem wir am Aussichtspunkt standen, unsere Augen wieder öffnen durften (alle hatten Tüten auf dem Kopf) und wir plötzlich alle zur selben Zeit die wunderbare Kulisse zum ersten Mal betrachten konnten.

    Ein Tag später war es so weit. Nachdem wir einen Stopp auf der Route 66 eingelegt hatten, kamen wir endlich zum Highlight des Roadtrips, Las Vegas Baby! Die Partybustour mit der kompletten Gruppe auf dem Strip und die Wasserspiele vom Bellagio Hotel waren ein Muss und unvergesslich. Den zweiten Tag in Vegas haben wir für‘s Shoppen geopfert und sind abends in Jan Rouvens Show Illusions gegangen. Weiter ging es an Tag 11 zum trockensten Nationalpark in den USA, Death Valley.

    Die zwei nächsten Tage haben wir im Yosemite Nationalpark verbracht. Besonders beeindruckend waren hier die gigantischen Wasserfälle und die atemberaubenden Landschaften. Nachdem wir vom Baden im Fluss zurück zum Treffpunkt wollten, sind wir sogar einem Bären begegnet, welcher nur ein paar hundert Meter von uns im Wald herumstreunte. Am vorletzten Tag kamen wir wieder in San Francisco an, wo alles begann, und sind über die Golden Gate Bridge gelaufen. Dabei konnten wir sogar im Meer Delphine beobachten. Als abschließende Aktivität sind wir mit dem Katamaran durch die San Francisco Bay gesegelt und haben den wunderschönen Sonnenuntergang mit der Skyline im Hintergrund genossen. Am letzten Tag hatten wir die Möglichkeit, noch ein letztes Mal shoppen zu gehen und die amerikanische Luft einzuatmen, und dann hieß es auch schon leider Abschied nehmen.

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