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Obertauern / Österreich


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  • 07.08.2015

    von Marcel Bösand

    Reisebericht
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    von Marcel Bösand

    Reiseziel: Obertauern - Österreich // Tauernhof // Dezember 2014

    Am 25.12.2014 war es soweit. Der Tag war gekommen, den wir alle so sehnlichst erwartet hatten. Die Koffer waren gepackt - vergessen hat man so oder so etwas – und wir fuhren zu sechst mit zwei Autos nach Frankfurt zum ersten Sammeltreffpunkt der zukünftigen Weltstars. Die 20 kg leichten Koffer wurden in den Bus geladen und da wir die erste Sammelstätte waren, konnten wir uns luxuriös einen Platz im noch leeren Bus aussuchen. Schnell von den Eltern verabschiedet und schon ging es los, der Bus setzte sich um 20 Uhr in Bewegung Richtung Obertauern. Die Atmosphäre war grandios und die Vorfreude, bald die Ski anschallen zu können war überwältigend. An das Ende des Urlaubs wollte man hier noch nicht denken. Die Fahrt war sehr lange, schlafen ging auch mehr oder weniger, und das Wetter, das draußen tobte ließ unsre Freude kaum noch in Grenzen halten.

    Gegen ca. 8 Uhr kamen wir am 26.12.2014 wohlerhaben in Obertauern an, es hatte ab Bayern die ganze Fahrt geschneit und in Obertauern hielt dieses Wetter weiter an. Ich ging aus dem Bus, der erste Schritt auf österreichischen Boden stand bevor und die Freude war kaum zu übertreffen, da schoss der eiskalte Wind in mein Gesicht. Ich realisierte nun, dass dort keine Deutschen Temperaturen herrschen, was aber auch gut war, da wir so gute Schneeverhältnisse hatten.

    Nach einem guten Frühstück in unsrer Unterkunft und ein paar organisatorischen Besprechungen ging es auch schon in unsere Zimmer. Dort schnell die Ski-Sachen ausgepackt, angezogen und ab zum Ski-Verleih. Wir hatten tatsächlich die Möglichkeit, noch an diesem Tag auf die Piste zu kommen und diese nutzten wir natürlich. Ca. gegen 12 Uhr waren wir beim Ski-Verleih. Nachdem jeder seine Ski und seinen Pass hatte, ging es auch schon mit der Gruppe auf den Berg. Zu Beginn durften wir noch nicht in eigenen Gruppen alleine fahren, da die Ruf-Teamer zunächst unsere Fahrkünste in Erfahrung bringen wollten. Für den Anfang war es schwer reinzukommen, da es durchgehend schneite, was schlechte Sicht und bucklige Pisten mit sich brachte. Doch wir sechs waren ein eingeschworenes Team, bewiesen unsere weltklasse Fahrkünste und hatten in der zweiten Hälfte schon mehr Freiheit, indem wir bestimmte Pisten eigenständig ohne Ruf-Teamer befahren durften. Es war zunächst ja nicht geplant, dass wir schon an diesem Tag auf die Piste kommen würden, da wir einen Ski-Pass für 6 Tage gebucht hatten, aber unter einem Zuschuss von 20 Euro ermöglichte uns Ruf, diesen Tag nicht unnötig auf dem Zimmer verbringen zu müssen. Rückblickend war dies ein tolles Angebot und zum Einfahren sehr gut.

    Gegen 16 Uhr nahmen wir meist die letzte Gondelfahrt nach oben und fuhren dann unsere letzte Abfahrt für diesen Tag. Unsere Unterkunft namens „Tauernhof“ hatte eine geniale Lage, da wir weder einen Bus, noch ein Auto brauchten, um auf die Piste und wieder zurück zu kommen.

    Der erste Tag war geschafft und nachdem wir alle unsere Betten bezogen und geduscht hatten, chillten wir zunächst ermüdet auf unseren Betten, hörten Musik und warteten hungrig auf das Abendessen. Nach dem Abendessen, das gegen 18 Uhr aufgetischt wurde trafen wir uns in eingeteilten Gruppen mit unserem Teamer, welcher bei uns glücklicherweise Janine war. Janine war sehr nett und wir haben uns sehr gut mit ihr verstanden. Mit Ihr haben wir einen kleinen Tagesrückblick gemacht, falls wir Anliegen hatten, konnten wir diese mit ihr besprechen und es gab immer wieder organisatorische Dinge zu klären. Mittags um 12 Uhr war auf der Hütte „Treff 2000“ unser Treffpunkt mit der Gruppe, wo wir kurz unser Wohlbefinden oder unsere Klagen mitteilen mussten und Janine so eine Rückmeldung von uns hatte.

    Abends gab es meistens Programm. An zwei Abenden wurde von den Teamern im hauseigenen Kino ein Filmabend angeboten, welche ausgestattet mit sehr aktuellen Filmen gut gelungen waren. Oft jedoch fand der Abend den Weg in die „Lürzer Alm“, unser „Paradies“. Dort liefen den ganzen Abend die besten Schlagerhits und das Bier schmeckte dort auch nicht schlecht, perfekt also um den Tag ausklingen zu lassen. Einen Abend ging es mit der Gruppe nach Zell am See, wo eine Party stattfand mit vielen anderen Ruf-Reisenden, die auch in Österreich waren.

    Am besten hat uns jedoch die Sylvester-Party gefallen. In einer Hütte, ähnlich der „Lürzer Alm“ feierten wir mit noch einer anderen Reisegruppe in die Nacht hinein. Die Musik war der Hammer, die Leute sehr gut drauf und dann ging es sehr schnell Richtung 0 Uhr. Feuerwerk durften wir leider nicht selbst machen aufgrund von Lawinengefahr, was uns die Stadt aber bot, war grandios. Es war ein sehr gelungener Abend und am nächsten Tag ging es verständlicherweise etwas später auf die Piste.

    Wir hatten 7 geile Ski-Tage! Die Pistenverhältnisse waren leider nicht immer die Besten, da es sehr viel Schneite und dadurch die Sicht auch nicht optimal war. Wir hatten dadurch jedoch auch sehr viel Glück, da uns berichtet wurde, vor unserer Ankunft habe sehr wenig Schnee gelegen, und wir hätten ihn mitgebracht. Tatsächlich schneite es jeden Tag seit unserer Ankunft, außer am letzten Tag, an welchem wir dann glücklicherweise die letzte Piste, die uns noch gefehlt hat fahren konnten.

    Am 02.01.2015 brachen wir früh morgens gegen 8 Uhr nach einem guten Frühstück auf Richtung Heimat. Wir waren alle ziemlich platt, aber die 7 Ski-Tage waren mehr als gelungen und dies im Hinterkopf beflügelte uns. Lustiger weise wurde auf der Rückfahrt nochmal der selbe Film wie auf der Hinfahrt im Bus abgespielt, doch die meisten konnten ihre Augen schon gar nicht mehr aufhalten, als der Film „Männerherzen“ abgespielt wurde. Pünktlich gegen 21 Uhr waren wir in Frankfurt wohlhabend angekommen und waren froh, dass alle den Urlaub gut überstanden haben.

  • 21.04.2015

    von Julia Schetelig

    Reisebericht
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    von Julia Schetelig

    Reiseziel: Obertauern - Österreich // Tauernhof // Januar 2015

    Ich muss zugeben, dass ich sehr nervös war, als ich am Freitag in den Bus stieg um mit den anderen Jugendlichen loszufahren. Ich war einer der jüngsten und habe mir große Sorgen gemacht keinen Zugang zu finden. Ich saß im Bus und mir gingen endlos viele Szenerien durch den Kopf, dass mein Skikurs blöd wird, dass ich einen Nachteil habe, dass ich die einzige bin, die nicht Skifahren kann, dass die anderen mich nicht mögen, dass am Abend alle nur an ihren Handys sitzen und nichts wirkliches machen, dass ich mein Bein breche und was einem dann halt so durch den Kopf geht ,-) Das die Reise so perfekt laufen würde, hätte ich mir nicht träumen können. Bei unserer Ankunft wurden wir von den Theatern sofort in Empfang genommen. Und anstatt uns sofort zu sagen, was wir machen sollten, durften wir sofort ziemlich viel selbst enscheiden. Wenn man Hilfe oder einfach mal jemanden zum reden brauchte waren die Teamer da, haben uns ansonsten aber sehr viel Freiraum gelassen, was bei einer Jugendreise, meiner Meinung, nach auf jeden Fall so sein sollte. Auch auf der Piste durften wir, nachdem die Teamer sich versichert hatten, dass wir ordentlich fahren können, in Gruppen fahren und zum Mittag haben wir uns dann gemütlich in der Berghütte zum Essen getroffen, wer keinen Rucksack dabeihatte, hat sein Lunchpaket einfach jemandem mitgegeben. Meine schönsten Momente waren die, an denen wir einfach zusammen im Zimmer gehockt und gequatscht haben und es egal war, wie alt wir waren oder welche Piste wir nun heute gefahren sind, die Lachflashs beim Speed-Dating, das Skigebiet, das wunderschön ist, beim Feiern und Apres-Ski, in den Zimmern, beim Mittagstreff Nägel in einen Baustumpf schlagen (oder es eben nicht zu schaffen), das Gruppenfoto, das in einer riesigen Schneeballschlacht endete, herumalbern beim Essen, den Jungs komische Frisuren flechten, Musik hören, in den Gängen Party machen, die vielen tollen Momente mit den neuen Leuten und natürlich auf der Piste, als ich meine Angst vor roten Pisten durch meine Teamerin überwunden habe (die mir erst NACHDEM ich die rote Piste erfolgreich runtergekommen bin, gesagt hat, dass es eine rote war) und einfach die chillige Atmosphäre, selbst wenn du völlig übermüdet auf dem Sofa rumhingst. Der Skikurs lief super und völlig unkompliziert, weil eine unserer Theater mich jeden morgen hingefahren hat, weil ich alleine noch nicht ins Gebiet fahren konnte.

  • 21.04.2015

    von Jordi Bochnig Juan

    Reisebericht
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    von Jordi Bochnig Juan

    Reiseziel: Obertauern - Österreich // Tauernhof // Januar 2015

    Skifahren ist eines meiner Lieblingssportarten. Nachdem ich das Jahr zuvor leider nicht fahren konnte, war es dieses Jahr wieder soweit.Ich buchte die Reise zusammen mit einem guten Freund. Wir freuten uns, nachdem wir nach einer langen und anstrengenden Fahrt endlich in Obertauern eintrafen. Um jeden Tag dort auskosten zu können, fuhren wir früh los. Anfangs noch mit Guides aber später dann ohne. Wir fanden immer Leute, die sich uns anschlossen. Mittags trafen wir uns auf einer Alm und aßen gemeinsam. Das Wetter war bis auf ein paar Tage perfekt. Es gab sehr viele Pisten, also war immer für Abwechselung gesorgt, des weiteren gab es auch zwei Funparks, welche unser Interesse weckten. Abends gab es ein ausgewogenes Abendessen, dannach gab es Apres-Ski in verschieden Almen. Für nicht Partygänger wurde ebenfalls etwas angeboten. Besonders gut hat mir neben dem Skifahren tagsüber, das Nachtskifahren gefallen. Ebenfalls gut fand ich die Atmosphäre zwischen den Guides und den anderen Mitreisenden.

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